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Einkaufen ohne Plastik

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Angestossen vom Wunsch, einen Beitrag zur Förderung eines nachhaltigeren Konsums zu leisten, gründeten vier junge Leute 2017 den Unverpackt-Laden Palette in der Stadt Bern. Fast alle Produkte, die der Laden anbietet, sind biologisch angebaut und werden so regional wie möglich hergestellt – und kommen eben, wie es der Name sagt, ohne Verpackung aus.

Wie aber funktioniert dieses Konzept? Am besten nimmt der Kunde seinen eigenen wiederverwendbaren Behälter mit. Anschliessend wiegt der Kunde den Behälter, füllt ihn mit beliebigen Nahrungsmitteln auf und lässt ihn dann an der Kasse nochmals wiegen. Das Prinzip scheint also ganz einfach.

Genau die benötigte Menge

Der Laden Palette soll dieses «Einkaufen ohne Plastik» ermöglichen, und dies ohne schockierende Preise. «Vernünftige Preise sollen einer breiten Bevölkerungsschicht ein bewusstes, nachhaltiges Einkaufen ermöglichen», erklärt auf unsere schriftliche Anfrage eine Mitarbeiterin von Palette Bern. Die Kundinnen und Kunden sollen also qualitativ hochstehende Produkte zu annehmbaren Preisen kaufen können. Zudem biete das Konzept auch einen grossen Vorteil, denn man könne genau die Menge kaufen, die man brauche. Abfallberge zu verhindern, das ist ein weiteres Anliegen des Ladens. Denn unser Konsumverhalten zu hinterfragen, das solle dabei auch angeregt werden. Der Kunde muss sich im Laden dann wirklich fragen, ob er dieses oder jenes jetzt wirklich braucht. Es sei ein Einkaufen, das etwas mehr Zeit beanspruche.

Die Relokalisierung der Wirtschaft spiele auch eine grosse Rolle, wie uns Palette Bern mitteilt, da Palette mehrheitlich regionale Produkte anbiete. Kommen Waren nicht aus der Region, werde mit vertrauenswürdigen Partnern zusammengearbeitet.

Getreide, Pasta, Öle und mehr

Die Produkte, die Palette Bern anbietet, können alle problemlos unverpackt verkauft werden können, so zum Beispiel alle Getreidearten, Pasta sowie verschiedene Arten von Ölen. «So können wir garantieren, dass der Geschmack erhalten bleibt», sagt die Mitarbeiterin von Palette.

Laut unserer Kontaktperson bei Palette ist es eine grosse Herausforderung, das Konzept bei Produzenten oder Lieferanten bekannt zu machen. Oftmals müsse zu Beginn ein Gespräch geführt werden, wie die Produkte hergestellt oder geliefert werden können, ohne dass Abfall entsteht.

Auch kleine Taten wirken

Haben die Mitarbeitenden von Palette denn auch einen Trick, mit dem man die Abfallmenge im Haushalt reduzieren kann? Man solle unbedingt sein Konsumverhalten hinterfragen und sich dafür folgende Fragen stellen: Brauche ich dieses Produkt jetzt wirklich? Wenn ja, kann ich es gebraucht kaufen, tauschen oder gar selbst herstellen? Wichtig sei, dass kleine Taten bereits viel bewirken könnten, erklärt das Team des Ladens Palette.

Sie lesen eine Sonderseite mit Zeitungsbeiträgen von Freiburger Mittelschülerinnen und -schülern. Im Rahmen des Projekts «Zeitung im Gymnasium» stehen rund 200 Jugendliche und junge Erwachsene als FN-Reporter im Einsatz. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen den FN, vier Wirtschaftspartnern und dem Bildungsinstitut Izop aus Aachen.

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