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Eklat im Gerichtssaal

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Staatsanwältin legt Mandat im Grossrieder-Prozess nieder

Spätestens gestern ist der «Fall Paul Grossrieder» zum «Fall Patrick Lamon» avanciert. Die Prostituierte D., die bis anhin stets zu Ungunsten des Angeklagten ausgesagt hatte, nahm vor dem Strafgericht des Saanebezirks gestern sämtliche Anschuldigungen zurück und erklärte, dass sie den ehemaligen Chef-Drogenfahnder nur deshalb belastet habe, weil sie von den Untersuchungsrichtern Patrick Lamon und Jacques Reyroud sowie von Polizeikommandant Pierre Nidegger massiv unter Druck gesetzt worden sei.

Unmittelbar nach D.’s Aussage packte Staatsanwältin Anne Colliard Arnaud ihre Dossiers zusammen und verliess den Saal. «Da meine berufliche Integrität von der Verteidigung in Frage gestellt wird, ziehe ich mich zurück», erklärte die Anklägerin mit Blick auf Grossrieders Verteidiger André Clerc. Dieser hatte kurz zuvor verlangt, dass Colliard wegen Amtsmissbrauchs, Begünstigung und Behinderung der Justiz eine Strafuntersuchung gegen Lamon einleite.
Der Prozess gegen Paul Grossrieder wird am Dienstag mit der Befragung diverser Polizisten fortgesetzt. Das Urteil dürfte am 4. Juli fallen.

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