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? Emma Schaller-Neuhaus, Tentlingen

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Emma Schaller-Neuhaus wurde am 22. Juni 1913 als zweitältestes von vier Kindern des Valentin Neuhaus und der Berta, geborene Piller im Bädli, Plaffeien, geboren. Leider verlor sie ihre Mutter schon mit fünf Jahren. Dank des lieben Vaters und ihrer Tante Sophie verbrachte sie trotzdem eine schöne Kindheit. Später gesellten sich aus zweiter Ehe vier weitere Geschwister dazu, die sie sehr lieb gewann.Emma besuchte die Schule in Plaffeien. Anschliessend arbeitete sie als Volontärin im Institut Guglera. Dort lernte sie die französische Sprache und eignete sich auch hauswirtschaftliche Kenntnisse an. Diese konnte sie im Dienste verschiedener Herrschaftsfamilien unter Beweis stellen.Im Jahre 1934 heiratete Emma den Schmiedemeister Xaver Schaller aus Tentlingen. Der Ehe entsprossen vier Kinder, zwei Mädchen und zwei Knaben. Diese erzog Emma mit grosser Liebe und Freude zu guten und tüchtigen Menschen. Im Frühjahr 1938 übernahm das junge Paar die Schmiede in Obermonten. Mit grosser Hingabe stand sie an der Seite ihres Mannes. Nie war ihr eine Arbeit zu viel, nie hörte man sie klagen. Für alle hatte sie ein offenes Haus. Mit viel Freude und Herz gestaltete sie die vielen Familienfeste.Nach 36 arbeitsreichen Jahren in Obermonten kehrten Emma und Xaver nach Tentlingen zurück. Im Hause ihrer Tochter Trudy und deren Familie durfte sie mit ihrem lieben Gatten und dem Sohn Paul einen glücklichen Lebensabend verbringen. Emma war lange Jahre Mitglied des Mütter- und Landfrauenvereins. Das Altersturnen bedeutete ihr sehr viel. Wegen Operationen des Rückens und der Augen musste sie das Turnen aufgeben. Mit ihrem Gatten unternahm sie schöne Bergtouren oder ereiferte sich bei einem «zünftigen» Jass.Ihr besonderes Interesse galt den Gross- und Urgrosskindern. Sie nahm regen Anteil an ihrer Entwicklung und Ausbildung und war stolz auf sie.Sie blieb nicht von Schicksalsschlägen verschont. Besonders hart traf sie der Tod ihres lieben Gatten im Jahre 1992, wenig später ihres Schwiegersohnes Josef und im Jahre 2003 ihres ältesten Sohnes Paul. Doch ihr Glaube gab ihr die Kraft, das Leidvolle durchzustehen. Nach dem Tode von Paul konnte sie noch eine schöne Zeit mit Alois Vonlanthen in Tafers verbringen.Mit der Zeit erforderte ihr Gesundheitszustand die Umsiedlung ins Pflegeheim Tafers. Dort fühlte sie sich wohl, dank der liebevollen Betreuung und Pflege. Ihre Kräfte liessen zusehends nach. Am 5. Juli 2006 konnte Emma friedlich einschlafen. Eing.

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