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Eng oder zu eng im St. Leonhard?

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Matthias Fasel

Eishockey Seit dieser Saison sind im St. Leonhard die Stehplatz-Sektoren klar unterteilt. Das macht es den Verantwortlichen eigentlich leichter, zu steuern, wo wie viele Leute stehen. Dennoch mehren sich die Stimmen unzufriedener Fans, die sich bei bestimmten Spielen fühlen wie Sardinen in einer Büchse. Wiederholt sind bei den FN in dieser Saison Mails von verärgerten Fans eingegangen, die sich beschweren, kaum einen Platz gefunden und kaum etwas vom Spiel gesehen zu haben. Ein Augenschein der FN beim letzten Heimspiel gegen Genf hat gezeigt, dass so ein Stehplatz in Freiburg tatsächlich nichts für Leute mit Platzangst ist. Als der Sektor schlicht voll ist und immer noch viele Leute oben am Eingang des Sektors H stehen, beginnen sich erste Zuschauer über ein Seil hinweg in die Pufferzone zwischen Freiburger und Genfer Fans zu begeben. Zunächst werden sie von den Ordnern noch weggeschickt, mit der Begründung, dass dort aus versicherungstechnischen Gründen niemand stehen dürfe. Einige Minuten später kapitulieren die Ordner, nehmen das Seil weg und quetschen auch in diese Zone noch einige Dutzend Zuschauer. Verkauft der Club schlicht zu viele Tickets? «Auf keinen Fall!», wehrt sich Raphaël Berger vehement. «Es gibt zwar weniger Stehplätze, doch es werden auch 400 Stehplatz-Tickets weniger verkauft. Und das Seil ist für Risikospiele da; doch wenn sich die Leute gut benehmen, kann man es auch wegnehmen.» Vielleicht würden die Sektoren einfach nicht von Beginn weg konsequent richtig gefüllt. Und die Verteilung sei nun anders, so dass sich die Fans in gewissen Sektoren vielleicht nicht gewöhnt seien, dass so viele Zuschauer da seien.

Da stellt sich natürlich die Frage nach dem Stadionausbau. Neues will Berger dazu nicht sagen. Bekannt ist, dass den Verantwortlichen ein Stadion für rund 9000 Zuschauer – davon 6000 Sitzplätze – vorschwebt. Bis 2015 hofft man fertig zu sein. Der Umbau soll den Spielbetrieb nicht stören und in einer Sommerpause stattfinden. «Bern, Rapperswil, Kloten und andere haben das auch geschafft. Das wird auch bei uns möglich sein, wenn auch vielleicht in zwei Etappen.»

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