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«Engagieren Sie sich!»

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CVP-Präsident Christophe Darbellay diskutierte mit Jugendlichen

Autor: Von CORINNE AEBERHARD

Er sei in der Schule eher ein Minimalist gewesen, gestand Christophe Darbelley, Präsident der CVP Schweiz, am Dienstagabend in Gurmels, wo er einen Vortrag hielt und anschliessend den Jugendlichen Red und Antwort stand. Aber er habe als ältestes von fünf Kindern schon früh Verantwortung übernommen und dies gerne getan. Verantwortung übernehmen, das riet er auch den Jugendlichen, welche sich mit dem Thema «Jugendliche denken mit» befasst hatten. «Engagieren Sie sich in der Gesellschaft», rief er sie auf. Dies müsse nicht unbedingt auf politischer Ebene sein, sondern könne auch in Vereinen oder anderen Institutionen sein.

Sprachen lernen

Er erzählte den Jugendlichen auch von den sprachlichen Schwierigkeiten, die er zu überwinden hatte, als er sein Studium in Zürich begann. Er betonte die Wichtigkeit von Sprachen und warnte gleichzeitig davor, Englisch und Französisch gegeneinander auszuspielen. Gut wäre seiner Meinung, wenn die Schüler nach Ende der Schulzeit beide Sprachen gleich gut könnten. Es gebe auch nicht «die wichtigste Sprache», sagte Darbellay.Er ermunterte die Jungen aber auch, Mut zu haben und etwas zu wagen. Dies gerade, wenn es darum gehe, sich um eine Stelle zu bewerben. Allerdings müsse man sich gut vorbereiten, erklärte er seinen Zuhörern. «Jung sein ist kein Nachteil.»Und er rief die Schüler auf, die Gelegenheit zu nutzen, sich zu äussern.Dazu hatten zehn Schülerinnen und Schüler anschliessend an sein Referat die Gelegenheit. Sie nutzten die Zeit, um ihm Fragen zu stellen.

Betriebe sensibilisieren

Da war auch die Lehrstellenfrage Thema. Ein Mädchen wollte von ihm wissen, warum seiner Meinung nach so wenig Schulabgänger eine Lehrstelle finden. Die Situation habe sich etwas gebessert, so Darbellay. Viele Betriebe müssten aber noch sensibilisert werden. Er gab aber auch zu bedenken, dass es Branchen gibt, die keine Lehrlinge finden.Wichtig sei für die Schweiz auch, dass das Bildungsniveau gehalten werden könne, da es hier keine Rohstoffe gibt.Eine andere Fragestellerin wollte zudem wissen, wie man den missbräuchlichen Alkoholausschank regulieren könnte. Da seien vor allem die Eltern angesprochen, so Darbellay, aber auch die Schule. Nicht alles könne man kontrollieren oder regeln. Es gebe Freiheiten in diesem Land und damit müsse man lernen umzugehen.Er äusserte sich auch zum Ausländergesetz und warnte vor Angstmacherei, aber auch davor, blauäugig zu sein. Zur EU sagte er, dass der bilaterale Weg gut sei. Er sei kein EU-Turbo, aber man müsse auch aufpassen, dass man die Türe nicht schliesse.

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