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Enger Zeitplan für das Spital Merlach

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Autor: Marc Kipfer

Courtepin «Wir haben keinerlei Reserve, der Zeitplan ist sehr ambitiös.» Oberamtmann Daniel Lehmann orientierte am Donnerstag in Courtepin über den Stand der Planung des Spitalumbaus in Merlach. Als erstes grösseres Projekt muss für den Spitalumbau dem Grossen Rat eine Detailplanung vorgewiesen werden. Die Kosten müssen mit einer Abweichung von höchstens sieben Prozent (früher: 20 Prozent) geschätzt werden – dies, nachdem Grossprojekte wie etwa die Umfahrung Bulle grosse Mehrkosten verursacht hatten.

«Wir sind die Leidtragenden dieses Entscheids», hielt Lehmann an der Delegiertenversammlung des Gesundheitsnetzes See im Heim St-François in Courtepin fest: «Wir müssen die Planung in den nächsten zwölf Monaten hinbekommen.» Nur so könne der Grosse Rat noch vor Ende 2010 über den Umbau befinden, der nach groben Schätzungen zwischen 20 und 25 Millionen Franken kosten wird.

Kanton um Vorschuss an Planungskosten gebeten

Diese neuen Umstände wirken sich auf die Planungskosten aus. Diese werden zwar nicht höher, aber der Teil für die Detailplanung wird früher fällig. Die Delegierten hatten im Oktober einen Kredit von einer halben Million Franken für die Grobplanung bewilligt, für die Detailplanung kommen jetzt 700 000 Franken dazu. Das Gesundheitsnetz See hat beim Kanton einen Vorschuss in dieser Höhe beantragt. Auf die Kostenverteilung für den Umbau hätte dies keinen Einfluss, wie Lehmann betont. «Es geht lediglich darum, die liquiden Mittel vorzuschiessen, da der Kanton von uns eine grössere Planungsgenauigkeit fordert. Diese Kosten wären sonst erst nach dem Grossratsentscheid angefallen.»

Renoviert wird nicht nur das Spital Merlach; auch bei den Alters- und Pflegeheimen stellen sich dem Gesundheitsnetz See diverse Herausforderungen. Das medizinische Pflegeheim in Merlach wird vergrössert, das Pflegeheim Jeuss erhält eine neue Heizung, und in Courtepin stehen verschiedene Renovationsarbeiten an.

Das Personal aller fünf Heime wird ab dem nächsten Jahr unter demselben Personalreglement arbeiten. Ebenfalls für alle Heime gleichzeitig will das Gesundheitsnetz eine Strategie bezüglich der Errichtung von Einzelzimmern ausarbeiten. Dieses Problem sei dringend anzupacken, betonte Ueli Minder, Ammann von Jeuss, an der Versammlung.

Zweisprachiges Logo

Präsident Markus Ith zeigte den Delegierten am Donnerstag das neu entworfene Logo, unter dem das Gesundheitsnetz See künftig auftritt. Es zeigt schemenhaft den Umriss des Murtensees und die Abkürzungen RSL-GNS. Dass die französische Abkürzung zuerst kommt, begründete Ith unter anderem damit, dass sich das Gesundheitsnetz See daraus einen stärkeren Auftritt gegenüber dem Kanton verspreche.

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