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Enklaven und Exklaven -wie weiter?

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Ein Blick auf die Gemeinden, die für einen Kantonswechsel in Frage kommen

Gemeinden, die einzeln oder gruppenweise von einem anderen Kantonsgebiet umgeben sind, gibt es sowohl zwischen Bern und Freiburg wie auch zwischen Freiburg und Waadt, und zwar beidseitig. Diese Enklaven, oder je nach Gesichtspunkt Exklaven, haben im Verlaufe ihrer Geschichte mehrfach Kantons- oder Bezirkswechsel erlebt. Wenn solche nun wieder zur Sprache kommen, dann ist das alleine schon aufgrund der geographischen Lage verständlich. Vielfach hatte bei der Kantonszuteilung die Religion eine Rolle gespielt. Wallenbuch ist als Teil der katholischen Pfarrei Gurmels freiburgisch, ebenso wie die freiburgischen Exklaven Estavayer, Surpierre und Vuissens im Broyetal.

Doch historisch konfessionelle Argumente könnten schon bald in den Hintergrund treten, wenn eine rationelle Verwaltungsstruktur verlangt ist. So präsentiert sich die Situation in den einzelnen Gemeinden:

Am Sonntag sind die Stimmbürger aufgefordert, sich in einer Konsultativabstimmung zu äussern, ob sie grundsätzlich für oder gegen eine Fusion sind. Falls sie dafür sind, möchten die Behörden wissen, ob eher mit der Pfarrei Gurmels oder mit einer anderen Gemeinde. Der Kanton hat der Gemeinde geraten, nichts von einem Kantonswechsel zu erwähnen. Eine Fusion mit Liebistorf ist beiseite gelegt worden, da beide zu wenig profitieren. Möglich wäre aber auch eine Lösung mit Ulmiz-Gempenach.
Nach Aussagen des Gemeindepräsidenten Olivier Zaugg will die Berner Gemeinde für Lösungen im Murtenbiet Augen und Ohren offenhalten. Der Kanton Bern ist daran, eine grundsätzliche Position zu beziehen.
Noch nichts ist von Seiten von Clavaleyres zu hören. Doch hat dort im Gemeinderat soeben ein markanter Generationenwechsel stattgefunden.
Vor zwei Jahren hat sich die Bevölkerung in einer Umfrage der Lokalpresse rund zur Hälfte für einen Anschluss an den Kanton Freiburg ausgesprochen. Ini0tiativ zeigt sich insbesondere Ex-Syndic Xavier Chappatte, nicht hingegen die aktuellen Gemeindebehörden.
Die Freiburger Gemeinden haben offiziell noch keine Abwanderungsgelüste Richtung Waadt bekundet.

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