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Entlastung für die Hauptstrasse

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Entlastung für die Hauptstrasse

Cressier baut Verbindungsstrasse von der Industriezone nach Münchenwiler

Für 80 000 Franken plant die Gemeinde Cressier eine asphaltierte Strasse vom «Pra Rond» auf die Münchenwilerstrasse. Dadurch soll die Hauptstrasse etwas entlastet werden.

Autor: Von PATRICK HIRSCHI

Das ursprüngliche Projekt war im Rahmen der Güterzusammenlegung als Kiesweg für die Bauern geplant und hätte mitten in der Landwirtschaftszone zwischen der Münchenwilerstrasse, dem Industriegebiet «Pra Rond» und der Eisenbahnlinie enden sollen. Mit dem Kredit von 80 000 Franken führt die Gemeinde Cressier (Grissach) den Weg nun direkt weiter bis zum Industriegebiet. Ausserdem wird der gesamte Weg asphaltiert und von 3,20 auf 3,50 Meter verbreitert.«Nur mit einer durchgehenden Verbindung wird die Strasse vom Bund subventioniert und eine Asphaltierung ermöglicht», erklärte Gemeinderat José Carvalho den 50 Stimmbürgern am Dienstag anlässlich der Gemeindeversammlung. Die Gemeinde kommt denn auch nur für das zusätzliche Teilstück sowie für die Verbreiterung auf. Den Rest übernimmt die Güterzusammenlegung beziehungsweise der Bund.Der Sprecher der Finanzkommission betonte, dass diese Verbindung die Hauptstrasse von Cressier spürbar entlasten könnte. Mit grossem Mehr nahm die Versammlung diesen Investitonskredit an.

Ausgeglichenes Budget

Der Investitionsvoranschlag für das kommende Jahr sieht Ausgaben von gut 3,1 Millionen und Einnahmen von etwa 163 000 Franken vor. Die Laufende Rechnung budgetiert Ausgaben und Einnahmen von je etwa 3,6 Millionen Franken. Vorgesehen ist ein Ertragsüberschuss von 12 750 Franken.Mehrere Stimmbürger vermissten im Budget einen Beitrag für die Renovation der Kapelle St. Urban (siehe FN vom Montag). Syndic Jean-Jacques Sunier argumentierte, dass die Gemeinde für den benachbarten Parkplatz sowie die Umgebung aufkommt. Ein Stimmbürger entgegnete, dass dies nicht zähle, da der Parkplatz in erster Linie von Waldspaziergängern benutzt werde. Die Mehrheit der Versammlung genehmigte einen Antrag, der den Gemeinderat auffordert, an der Frühlingsversammlung eine zusätzliche Spende von 20000 Franken zu traktandieren.

Trinkwasserverbund muss warten

Nichts Neues konnte der Gemeindepräsident zum Thema Trinkwasserverbund Bibera bekannt geben. Erst an der Gemeindeversammlung vom Frühling 2007 wird über einen Beitritt abgestimmt. Nebst Courgevaux ist Cressier die letzte der 14 Gemeinden, deren Beitrittsentscheid noch hängig ist. Weil Cressier im Besitz eines Reservoirs ist, das der Verbund übernehmen will, würde das ganze Vorhaben buchstäblich ins Wasser fallen, wenn Cressier nicht mitmacht (die FN berichteten).«Wir haben die Absicht beizutreten», betonte Sunier am Dienstag noch einmal. Allerdings müsse der Gemeinderat mit dem Ingenieurbüro und den Initianten des Trinkwasservebundes noch Unklarheiten wie zum Beispiel die Kostenberechnung klären.Unterstützung erhielt der Syndic von seinem Amtsvorgänger Noël Simonet, der sich aus dem Publikum meldete. Zwar habe Cressier zurzeit keine Probleme mit der Qualität und Quantität des Trinkwassers. Aber die Brandreserve in der Industriezone sei bald einmal ungenügend, meinte er. Aus finanzieller Sicht sei es besser, dem Verbund beizutreten, als auf eigene Rechnung eine zusätzliche Leitung zu bauen.Unter dem Traktandum «Verschiedenes» erkundigte sich ein Stimmbürger, ob im Dorf die Einführung von Tempo 30 möglich sei. José Carvalho informierte, dass die Gemeinde diesbezüglich mit dem Kanton bereits Gespräche führe.

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