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Entscheidendes Jahr für Schwarzsee

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In Kürze soll ein Gesamtkonzept für die Erneuerung der Schwybergbahn vorliegen

«Der Tourismus tritt hier in Schwarzsee und in der Region im kommenden Jahr in eine entscheidende Phase, und als Präsident des Verkehrsvereins kann mir diese Entwicklung nicht gleichgültig sein», hielt Heinrich Piller in seinem Jahresbericht, der vielmehr ein Ausblick war, fest. Es werde sich bald zeigen, ob die Politiker in Kanton und Region den Ernst der Lage erkennen würden, führte er weiter aus.

Nur mit Gesamtkonzept realistisch

Er ist überzeugt, dass die Erneuerung der Schwybergbahnen nur in einem Gesamtkonzept gelingen kann. In diesem Gesamtkonzept, das von einem Touristikfachmann – Hans Niedermaier – ausgearbeitet wird, macht man den Sommertourismus zum Schwerpunkt für die Schwybergbahnen. Gemäss Heinrich Piller hängt die touristische Entwicklung in Schwarzsee und in der Region, ja sogar des Sommertourismus im Voralpenraum des Kantons, vom Gelingen dieses Gesamtkonzepts ab.

Das Gesamtkonzept der Schwybergbahn-Erneuerung beinhaltet eine auskoppelbare, gedeckte Zweier-Sesselbahn, ein Bergrestaurant, in das die Bergstation integriert ist, eine Naturschlittelbahn für den Winter, Schneekanonen am untern Südhang, eine Sommerschlittelbahn, eine Mountain-Downhill-Abfahrt sowie die Sanierung der Skilifte.

Appell an die Solidarität
von Kanton und Bezirk

Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 10 Millionen Franken. Die Finanzierung ist gemäss Heinrich Piller nur möglich, wenn der Kanton in Schwarzsee das gleiche Finanzierungsmodell anwendet wie im Greyerzbezirk.

Das heisst, er müsste zum Projekt fünf Millionen Franken beisteuern. Die restlichen fünf Millionen müssten vom Bezirk (Region Sense), von den Standortgemeinden und von Privaten aufgebracht werden. Heinrich Piller appellierte schon an der Versammlung an die Solidarität des Kantons und des Sensebezirks.
«Um dem Tourismus in Schwarzsee mehr Gewicht und Kraft zu verleihen, ist zu prüfen, ob nicht mittelfristig eine einzige Tourismus-Infrastruktur-Gesellschaft gebildet werden muss», führte er weiter aus. Diese würde Bergbahnen, Sportanlagen, Parkplätze usw. umfassen. Heinrich Piller ist überzeugt, dass ein solcher Schritt realisiert werden könnte, wenn das Schwybergprojekt realisiert ist und auf soliden Füssen steht.
Sollte das Gesamtkonzept nicht gelingen, sieht Heinrich Piller schwarz für die touristisch-wirtschaftliche Entwicklung des Schwarzseetals und der Region. «Unsere Region käme gegenüber dem welschen Kantonsteil ins Hintertreffen, und die vielen Anstrengungen der vergangenen Jahre würden zunichte gemacht», erklärte er.
Wie sich in der Diskussion zeigte, kommt eine Sanierung der Schwybergbahn, die nur noch auf Zusehen hin offen ist, nicht in Frage. Die Kosten würden sich auf rund 500000 Franken belaufen. «Wenn das Gesamtkonzept nicht realisiert werden kann, bedeutet dies den Tod der Bahn», ist Heinrich Piller überzeugt.

Übernachtungen nehmen zu

Aus dem Jahresbericht des Verkehrsvereins geht hervor, dass die Übernachtungen in Schwarzsee seit einigen Jahren wieder zunehmen. Mit 155939 hatten sie 1994 einen Höhepunkt erreicht und nahmen dann in den folgenden Jahren leicht ab. 1999 waren sie wieder bei 153878, was die zweithöchste Anzahl im Kanton bedeutet. Eine bedeutende Zunahme an Übernachtungen verzeichneten sowohl die Hotels und Pensionen wie auch die Ferienheime und Massenlager. Die beste Belegung verzeichnen Hotels, Pesnsionen und Ferienwohnungen in den Sommermonaten Juni bis August.

Aus den Ausführungen von Kurdirektor und Finanzchef Willy Mauron ging hervor, dass die Betriebsrechnung des Verkehrsvereins 1999 bei einem Aufwand von 350426 Fanken und und einem Ertrag von 348992 Franken mit einem Verlust von 1433 Franken abschloss. Der Verkehrsverein zählt zurzeit 55 Aktiv-, 128 Gewerbe- sowie 99 Passivmitglieder.

Erweiterung des Wanderwegnetzes

Besonderes Lob erhielt der Verkehrsverein aus der Versammlung für den Unterhalt und die Erstellung des Wanderwegnetzes. Für das laufende Jahr ist der Bau des Wanderweges Steinige Ripp-Wälschi Rippa-Hubel Rippa geplant. Diese Arbeiten sind mit Kosten von rund 40000 Franken veranschlagt. Mit dem neuen Wanderweg könnte dem äusserst stotzigen Wegstück unter der Steinigen Rippa ausgewichen werden.

Ammann Otto Lötscher wies darauf hin, dass sich die Gemeinde Plaffeien mit dem Projekt einer Parkplatz-Bewirtschaftung in Schwarzsee befasse. Er glaubt, dass das Projekt bis in zwei Jahren realisiert werden könnte. Die Gemeinde ist auch daran, die Ortsplanung von Schwarzsee zu bearbeiten. Gemäss Otto Lötscher ist dabei auch eine Bauzone vorgesehen, die eine weitere Entwicklung von Schwarzsee ermöglichen soll.

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