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Erschliessung bringt Wohnkomfort

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Untertitel: Alpinspektion in der Zone XVIII: Schwyberggebiet

Autor: Von ANTON JUNGO

Die Zone «Schwyberg» umfasst insgesamt Alpweiden, die teils im Sensebezirk (in den Gemeinden Plasselb und Plaffeien) und im Greyerzbezirk (Cerniat und Charmey) liegen. Auf der Plasselbschlund-Seite handelt es sich um reine Sömmerungsalpen. Auf der Schwarzseetalseite sind verschiedene Liegenschaften ganzjährig bewohnt.

Gut eingerichtete Alphütten

Alle fünf Liegenschaften, die die Kommission 2 gestern Vormittag, unter der Leitung von Robert Schuwey, Präsident des alpwirtschaftlichen Vereins, und Josef Riedo, Plaffeien, besucht hat, waren in sehr gutem Zustand. Oberer Kneuwis, Luggiwilera, Herrenkneuwis, Kommet und Vorderer Blattisboden verfügen über ausgebaute Wohnungen, teils mit fliessendem Wasser, WC und Dusche. «Ein solcher Ausbau wäre ohne einen geeigneten Zufahrtsweg nicht möglich gewesen», meinte sowohl Heribert Zosso vom Herrenkneuwis wie auch Albin Feyer auf dem Kommet. Besonders staunten die Inspektoren auf beiden Alpen über die gepflegten Gemüsegärtchen und die Sauberkeit der Wohnungen.
Das gilt im brigen auch für die Alp Vorderer Blattisboden der Familie Mülhauser, wo sich die Kommission, einschliesslich Oberamtmann Marius Zosso, Nicolas Glasson, Seelsorger des alpwirtschaftlichen Vereins, und Ammann Otto Lötscher ein herrliches Kilbimenü munden liess. Während des Essens prasselte ein Hagelgewitter auf das Hüttendach.Bei beiden Hirten, Heribert Zosso und Albin Feyer, handelt es sich um einen neuen Typ von Alpbewirtschafter: Beide sind pensioniert und verbringen den Sommer mit den Tieren auf der Alp. Die Tiere werden wie in der guten alten Zeit während des Tages noch eingestallt. Nicht der Fall ist dies – zum Bedauern der Inspektoren – auf der Alp Luggiwilera. Die Eigentümer haben die Alphütte als Wohnung ausgebaut. Die Tiere haben keinen Zugang mehr zum Stall, nicht einmal mehr zum Brunnen, der auf dem Vorplatz der Hütte plätschert.
Die Weiden machten einen gepflegten Eindruck. Nur auf die Inspektion hin, lässt sich so was nicht «arrangieren». An gewissen Stellen wurde deutlich, dass ein ständiger Kampf gegen Disteln und gegen die Verbuschung durch Farnpflanzen unumgänglich ist.

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