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Erstmals Alpabfahrt mit Volksfest

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Erstmals Alpabfahrt mit Volksfest

Hirtenverband des Sense-Oberlandes und der Talschaft Jaun

Zusammen mit dem Verkehrsverein wird am Samstag, 24. September, in Plaffeien erstmals eine Alpabfahrt organisiert. An der Generalversammlung des Hirtenverbandes kam auch die Verkehrsregelung auf den Meliorations- und Forststrassen zur Sprache.

Die Ankündigung in den Freiburger Nachrichten vom 11. Juni 2004, wonach die Fahrverbote auf allen Alp- und Forststrassen konsequenter durchgesetzt werden sollen, habe die Bevölkerung aufgeschreckt, stellte Grossrat Oskar Lötscher fest. Er informierte die Hirten über den Stand der Verhandlungen.

Die von Mehrzweckgenossenschaften, dem Meliorationsamt und Gemeinden erarbeiteten Vorschläge für die Regelung des Verkehrs werden von einer vom Staatsrat ernannten ständigen Kommission geprüft und dem Tiefbauamt zum Entscheid weitergeleitet. Es gehe darum, vernünftige Lösungen zu finden, welche dem auf den Alpen erfolgten Wandel entsprechen, betonte er. Nicht einverstanden ist er mit der Zusammensetzung der zuständigen Kommission. Er und andere Grossräte fordern, dass die Grundeigentümer und die Gemeinden darin vertreten sein müssen.
Lötscher überbrachte die Grüsse des Alpwirtschaftlichen Vereins (FAV) und freute sich, dass für die Bestossung der Alp «Les Morteys» im Naturschutzgebiet des Vanil-Noirs ein neuer Pachtvertrag ausgehandelt werden konnte. Weiter informierte er über die Koordinationsstelle für freiwillige Arbeitseinsätze der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB). Interessierte Alpbewirtschafter können sich direkt bei der Koordinationsstelle (Tel. 056 450 33 20) oder beim FAV melden.

In seinem Jahresbericht umriss Präsident Armin Rumo das wirtschaftliche Umfeld. Der Druck auf die Preise, die vielen Auflagen und Vorschriften sowie die angedrohte Kürzung der Direktzahlungen bringen insbesondere kleinere Betriebe in Schwierigkeiten. Er rief die Parlamentarier auf, sich für die Berggebiete einzusetzen.

Es konnten wiederum fünf Ehrungen vorgenommen werden: Otto und Jeannine Buchs, Alp Oberer Euschels, 35 Jahre; Familie Gremaud, Alp Oberer Vorsatz, 30 Jahre. Diplome für ihren Einsatz auf den Alpen erhielten die Jugendlichen Adrian und Pascal Feyer, Alp Les Cerniets, und Sonia Rumo, Alp St.-Antoni-Brecca.

Die Hirtenmesse findet am 24. April um 10.30 Uhr in Im Fang statt. Der Vereinsausflug wurde auf den 8. Oktober festgesetzt. Der Alpabzug vom 24. September in Plaffeien beginnt um 10 Uhr. Das Dorfzentrum verwandle sich in einen Markt, wurde erklärt. Das Volksfest endet am Abend in der Mehrzweckhalle.
Gemeinderat Otto Bürgisser überbrachte die Grüsse des Tagungsortes. Die Arbeit der Hirten trage zur Erhaltung der schönen Bergwelt bei und verdiene deshalb Anerkennung, betonte er. ju
«Voralpen ohne Grenzen»

Das Projekt «Voralpen ohne Grenzen» schafft ein Verbindungsnetz vom Schwarzsee zum Genfersee. Ziel dieses Tourismusprojektes sei es, für die Alpbewirtschafter einen zusätzlichen Verdienst zu generieren, indem sie auf der Alp einige Besucher (maximal fünf Personen) aufnehmen und während einer gewissen Zeit beherbergen, erklärte der Initiant Francis Scherly, Professor an der Tourismusabteilung der Universität Lausanne.

Er und zwei seiner Assistenten scheuten die prekären Strassenverhältnisse nicht, um an der Generalversammlung des Hirtenverbandes vom Samstag in Rechthalten über den neuesten Stand dieses Projektes zu berichten. In Zusammenarbeit mit den interessierten Alpbewirtschaftern wurden je eine Verhaltenscharta für die Besucher und die Gastgeber erarbeitet. Der Internetauftritt erfolgt dreisprachig, d.h. deutsch, französisch und englisch. Auf der geschaffenen Homepage finden die Interessenten bebilderte Angaben über die einzelnen Alpbetriebe. Zwei Dutzend Alpbetriebe aus den Kantonen Waadt und Freiburg haben sich schon eingeschrieben. Interessenten können sich ab sofort unter Telefon-Nr. 079 703 68 01, www.voralpen-ohne-grenzen.ch oder E-Mail, info@prealpes-sans-frontiere.ch, melden.

Die Projektleitung, die von Innotour (Staatssekretariat für Wirtschaft Seco) unterstützt wird, verstehe sich als Vermittlerin zwischen den Alpbetrieben und den interessierten Feriengästen, hielt Scherly fest. Die Vereinbarungen (Dauer, Preise usw.) seien Sache dieser beider Partner. ju

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