Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Erstmals Brückenluft geschnuppert

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Miro Zbinden (Text) und Corinne Aeberhard (Bilder)

Der stahlblaue und wolkenlose Himmel über der Stadt zog am Samstag ganze Heerscharen von Menschen ins Freie und in die Stadt. Auch vor den Toren Freiburgs, besonders rund um die Baustellen des Poyaprojekts, tummelten sich viele hundert Besucher. Bei einem Rundgang bekamen sie erstmals die Möglichkeit, die verschiedenen Baustellen des Poyaprojekts zu erkunden und sich selbst ein Bild von den Arbeiten zu machen, die seit dem Spatenstich vor über drei Jahren verrichtet wurden.

Alle schwindelfrei?

Ausgangspunkt für die Baustellenwanderung war der Poyapark. In einem Pavillon wurden die Besucher mit Situationsplänen und Informationsunterlagen versorgt. Für die Kinder gab es farbenfrohe Ballone. Ausserdem konnte bereits vor dem Rundgang ein Blick auf die Entwicklung der Projektkosten riskiert werden. Ob sie damit die Schwindelfreiheit der Besucher testen wollten, liessen die Veranstalter offen. Beim Anblick der hohen Zahlen – die Baudirektion geht mittlerweile von einer Gesamtsumme von 211 Millionen Franken aus – dürfte dem einen oder anderen aber zumindest etwas mulmig geworden sein.

Entlang der Murtenstrasse in Richtung Eishalle gelangten die Baustellentouristen zum Standort des geplanten unterirdischen Kreisels. An einem Modell erklärten Bauunternehmer den Sinn und Zweck der doppelstöckigen Strassenführung, was von einem leicht enervierten Mann aus dem Publikum sogleich infrage gestellt wurde. Die Besucherscharen schritten in der Folge an der eindrücklichen Baugrube des Tagbautunnels und der Unterquerung der SBB-Linie vorbei und betraten zum ersten Mal den 80 Meter langen Tunnel, der unter dem Palatinat-Park verläuft und an dessen Ende die Poyabrücke beginnt.

Im Schatten des Tunnels bot sich aufgrund der brütenden Hitze draussen ein längeres Verweilen geradezu an. Männergruppen diskutierten angeregt über die Schönheit des Tunnels, Familienväter fotografierten die Finessen der Baukunst oder erklärten ihren Gattinnen und Kindern akribisch die Baupläne. Nicht selten wurden sie dabei von Vertretern des Bauherrn korrigiert: «Nein, Monsieur, gerade andersherum!»

Der eigentliche Höhepunkt wartete nur einige Schritte weiter auf die Besucher. Ein Raunen ging durch die Menge, als sie die ersten Meter der entstehenden Brücke betreten durfte. Bei einem kleinen Jungen mit roter Kappe, der auf den Schultern seines Vaters mitritt, machte sich Ernüchterung breit: «Papi, wieso dürfen wir nicht die ganze Brücke überqueren?» Der Vater erklärte seinem Sohn, dass die Brücke noch nicht fertig sei, und genoss die Aussicht auf die Saane. Ein angenehmes Lüftchen wehte den Besuchern um die Nase und die meisten freuten sich auf 2014, wenn die spektakuläre Schrägseilbrücke definitiv dem Verkehr übergeben werden soll.

Eindrückliche Baustelle: Besucherinnen und Besucher entdecken das Grossprojekt Poya.

«Papi, wieso dürfen wir nicht die ganze Brücke überqueren?»

Autor: Kleiner Knabe

Autor: Besucher am Tag der offenen Baustelle der Poyabrücke

Autor:

Mehr zum Thema