Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Es darf geraucht werden

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Brief an die FN

Es darf geraucht werden

Ich möchte es nicht unterlassen, dem Staatsrat und dem Grossen Rat ganz herzlich zu danken für ihren Entscheid, sich gegen ein Rauchverbot in den Cafés und Restaurants auszusprechen (FN vom 12. Oktober 2007). Ich bin Rentnerin und es gehört zu meinen schönen Alltagsfreuden, am Morgen nach dem Gottesdienst im Café bei einem Kaffee und Gipfeli die Zeitungen zu lesen und mich dabei beim Rauchen zu entspannen. Ich bin sonst den ganzen Tag allein in meiner Wohnung, und wenn das Rauchverbot ausgesprochen worden wäre, hätte ich auf diese mir so liebe Gewohnheit verzichten müssen, die mich unter die Leute bringt. Ich konstatiere auch, dass es mehr Raucher in den Restaurants hat als Nichtraucher. Im Antica Roma z. B. gibt es einen Raucher- und einen Nichtraucher-Teil. Man kriegt kaum einen Platz im Raucherabteil, während im Nichtraucherteil vielleicht drei, vier Leute sitzen. Was wäre, wenn viele dieser Raucher nicht mehr in die Cafés kämen?Ich danke auch dem Immunologen Beda Stadler, der über das Passivrauchen geschrieben hat (FN vom 10. Oktober 2007). Es scheint mir auch, dass damit gewaltig übertrieben wird. Die ganze Kampagne gegen das Rauchen scheint mir letztlich eine Verdrängung des Todes zu sein – es genügt, nicht zu rauchen, dann muss man nicht sterben. Diese Verherrlichung eines ewigen Lebens auf Erden hat keine christlichen Wurzeln.Ich hoffe, dass es weiterhin dabei bleiben wird, und bin dafür dankbar. Es ermöglicht mir ein einigermassen soziales Leben als Alleinstehende, und dieser Aspekt gilt vielleicht auch noch für viele andere.Priska Wunderlin, Freiburg

Mehr zum Thema