Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Es fehlen Kinderbetreuungsplätze

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Stadt Freiburg hat nach 2012 erneut den Bedarf an vor- und ausserschulischen Betreuungsplätzen ermittelt. Dazu hat sie gemäss den kantonalen Bestimmungen eine Umfrage durchgeführt, und zwar bei Eltern mit Kindern im Alter zwischen null und zwölf Jahren. 15 Prozent der Befragten retournierten den Fragebogen. 2012 waren es noch 37 Prozent gewesen. Die Antworten umfassen 1670 Kinder. Das Ergebnis: In der vorschulischen Betreuung fehlen 89 Plätze, in der ausserschulischen Betreuung 80 Plätze. Dies teilt die Erziehungsdirektion der Stadt Freiburg mit.

Wo die Plätze im Vorschulbereich genau fehlen, zeigt die städtische Warteliste. Gemäss dieser warteten Ende September 161 Kinder auf einen Platz in einer städtisch-subventionierten Krippe. Davon sind 72 Kinder noch nicht geboren. Da ein Krippenplatz durchschnittlich von 2,6 Kindern genutzt wird, fehlen bei den städtisch-subventionierten Krippen gemäss dieser Quelle somit 62 Plätze im Vorschulalter. Dazu werden weitere Plätze bei Tageseltern benötigt. Betroffen vom Angebotsmangel sind vor allem Babys und Kinder bis zwei Jahre. Für Kleinkinder zwischen zwei und vier Jahren stünden in den städtisch-subventionierten Krippen indes noch freie Plätze zur Verfügung, schreibt die Stadt.

Besserung bis Ende 2018

Erziehungsvorsteherin Antoinette de Weck (FDP) verspricht, dass bis Ende 2018 ein Grossteil der Nachfrage mithilfe der bereitgestellten Mittel gedeckt werden kann. Bei der vorschulischen Betreuung sei im laufenden Jahr ein Ausbau der Krippen Pérollino und Providence vorgesehen, wodurch 23 neue Plätze entstünden. Das Ausbauprojekt bei der Arche-Krippe solle 13 neue Plätze bringen. Je nach Bedarf und den finanziellen Kapazitäten der Stadt könnten auch noch andere Projekte finanziell unterstützt werden. Einen Effort brauche es noch im Bereich der Betreuung durch Tages­eltern.

Auch in der ausserschulischen Betreuung hofft die Erziehungsdirektion auf Besserung. Die erfolgten Vergrösserungen im Vignettaz-, Jura- und Schönbergquartier sowie die Plätze im künftigen Werkhof ermöglichten ein grösseres Angebot. Eine Aufstockung beim Personal um 640 Stellenprozente sollte das Betreuungsproblem zudem entschärfen. Im Rahmen des Schulhausneubaus Vignettaz will die Erziehungsdirektion schliesslich die Betreuungsmöglichkeiten neu prüfen.

rsa

Mehr zum Thema