Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Es fehlt nicht an Ideen und Projekten

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Es fehlt nicht an Ideen und Projekten

Delegiertenversammlung des Tourismusverbandes Sense-Oberland

Die Erreichung des Labels «Familien willkommen», Schwarzsee als Etappenort der Tour de Suisse, «Mountainbike plus: dies sind einige Projekte, an welchen der Tourismusverband Sense-Oberland (TVSO) zurzeit arbeitet.

Von ANTON JUNGO

«Was wird wohl aus dem Bau des geplanten Rekadorfes? Wird das vorgesehene Wellness-Zentrum wohl einmal verwirklicht? Wann kann der Spatenstich für die neue Gypsera vorgenommen werden? Für den Schwarzsee gibt es unzählige Ideen, viele Projekte», schloss Ruedi Vonlanthen, Präsident des TVSO, seinen Jahresbericht an der Delegiertenversammlung in St. Silvester. Er konnte präzisieren, dass in der Zwischenzeit für das Wellness-Zentrum ein Vorprojekt eingereicht wurde. Diese Mitteilung wurde von Otto Lötscher, Ammann von Plaffeien, bestätigt. Er wies gleichzeitig darauf hin, dass die Finanzierungsmöglichkeiten für dieses Projekt abgeklärt würden.

Ruedi Vonlanthen hofft, dass bald eine gute Lösung beim Streit um das Fahrverbot auf Alp- und Forststrassen gefunden wird. Die Hauptaufgänge wie auf den Schwyberg sollten seiner Meinung nach freigegeben werden.

Satellitengesteuert durch
die Region biken

Direktor Adolf Kaeser berichtet vom Fortschritt verschiedener Projekte, die vom TVSO betreut werden. Kurz vor dem Abschluss stehen die Arbeiten für das vierte Angebot im Rahmen des Projekts «Schwarzsee plus»: das Angebot mit dem provisorischen Namen «Mountainbike plus». Geplant ist eine Bike-Tour, die von Freiburg durch den Sensebezirk an den Schwarzsee führt, von dort über den Euschels ins Simmental, anschliessend über das Diemtigtal ins Schwarzenburgerland und zurück nach Freiburg. Die Tour ist auf zwei bis maximal fünf Tage angelegt. Die Biker können sich über ein satellitengesteuertes System (GPS) leiten lassen. Die Eröffnung ist für kommenden Juli vorgesehen.

Das Projekt «Familien willkommen» ist auf der Zielgeraden. Bei diesem Projekt geht es um die Anerkennung von Schwarzsee als familienfreundlichen Ferienort. Dieses Label wird vom Schweizer Tourismus-Verband verliehen. Rund 30 Destinationen sollen in den Genuss dieser Auszeichnung kommen. Für Schwarzsee ist die Situation insofern speziell, als es als kleiner Ferienort gilt. Schwarzsee wurde als Pilotprojekt ausgewählt. Man will ermitteln, ob ebenfalls kleinere Ortschaften die Kriterien erfüllen können, um in den Genuss des Labels zu gelangen. Die Prüfung findet vermutlich im kommenden Sommer statt.

Etappenziel der Tour de Suisse

Bereit zur Unterzeichnung ist der Vertrag, in welchem festgelegt würde, dass Schwarzsee im Jahr 2007 Etappenziel der Tour de Suisse ist. Wie Adolf Kaeser betonte, wird man darauf pochen, dass Schwarzsee nicht nur am Rande gestreift wird, sondern dass die Tour durch den ganzen Sensebezirk führt. Der TVSO sieht für dieses Event ein Budget von 100 000 Franken vor. Zeitlich näher liegt die erstmalige Durchführung eines Alpabzuges, die für den 24. September 2005 vorgesehen ist.

Die Rechnung des TVSO für das vergangene Jahr schliesst bei Ertrag und Aufwand von rund 207 900 Franken mit einem kleinen Gewinn von 50 Franken. Das Budget für das laufende Jahr liegt wieder in diesem Rahmen.
Unter Verschiedenem wies Grossrat Alfons Piller aus Schwarzsee auf seine private «Marktforschung» hin. Er hatte dabei festgestellt, dass der Empfang der Gäste in Tourismusbüro und am Skilift vorbildlich ist. Als mangelhaft bezeichnete er die Betreuung der Besucher in einzelnen Gaststätten. Die Diskussion zeigte, dass er mit diesen Feststellungen nicht allein ist. Vizedirektor Erich Bapst überbrachte die Grüsse des kantonalen Tourismusverbandes und gratulierte dem TVSO zu seinem Engagement. Er erläuterte, wie sein Verband für die Tourismusregion Freiburgerland wirbt.

Mehr zum Thema