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Es geht um unseren Schutzwald

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Die Verjüngung der Schutzwälder im Alpen- und Voralpenraum hat sich in den vergangenen Jahren verschlechtert. Das neue Landesforstinventar weist auf den in den letzten Jahren stark angestiegenen Wildverbiss in den Jungwaldflächen hin. Insbesondere Hirsch, Reh und Gams fressen die frischen Triebe der kleinen Weisstannen, Ahorne und Eschen, die somit im Schutzwald nicht mehr aufwachsen können. Die ungenügende Verjüngung der Schutzwälder wegen zu hoher Wilddichte ist bereits heute besorgniserregend, da langfristig ihre Schutzwirkung gegen Naturgefahren nicht mehr sichergestellt ist. Zudem bewirkt die Erderwärmung auch im Gebirgswald einen markanten Baumartenwechsel. Resistente Baumarten wie die Weisstanne müssen aufwachsen können und dürfen nicht verbissen werden.

Wolf und Luchs reduzieren zu hohe Wildbestände und begünstigen somit die Waldverjüngung. Die Regulierung von Wolf und Luchs soll in Bundeskompetenz bleiben, da sich deren Lebensräume nicht an kantonale Grenzen halten. Bereits jetzt werden Problemtiere in Absprache zwischen Bund und Kanton reguliert.

Der Schweizerische Forstverein sagt Nein zur Änderung des Jagdgesetzes – nicht weil er grundsätzlich gegen vermehrte Kompetenzen der Kantone wäre, sondern weil damit der Schutz des Wolfs zusätzlich herabgesetzt würde. Die Waldverjüngung in den Schutzwäldern würde auf verhängnisvolle Art behindert. Es geht um unseren Schutzwald und dessen Verjüngung im Klimawandel. Deshalb sagen wir als Forstingenieure Nein zur Revision des Jagdgesetzes.

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