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«Es gibt keine Lehre als Gemeinderat»

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An einer gut besuchten Veranstaltung gewährten am Samstag die politischen Parteien von Düdingen einen Einblick in die Rolle eines Generalrats oder einer Gemeinderätin.

Es herrschte reger Betrieb im Podium, als gegen zehn Uhr die letzten interessierten Düdinger durch die Tür traten und ihre Masken aufsetzten. Die politischen Parteien und Gruppierungen der Gemeinde hatten im Foyer Stände aufgestellt, verteilten Flyer oder Werbegeschenke und kommunizierten ihre Vision für Düdingens Zukunft.

Herzblut für die Region

«Für die nächste Legislatur werden im Sensebezirk 113 Gemeinderäte und 100 Generalräte gesucht», sagte Oberamtmann Manfred Raemy dem Publikum. Mit 57 Sitzen entfalle über ein Viertel aller lokalpolitischen Sitze auf Düdingen. Nachdem Raemy das System der kommunalen Wahlen erklärt und auf den Fristenplan der Staatskanzlei hingewiesen hatte, appellierte er an das Publikum, sich zu engagieren. «Gib deinen Senf dazu, wenns dir nicht wurst ist», prangte in grossen Lettern an der Leinwand. Raemy hielt fest, wie wichtig engagierte Lokalpolitiker seien, damit sich der deutschsprachige Sensebezirk im Kanton behaupten könne.

Auch der abtretende Ammann Kuno Philipona betonte in seiner Präsentation: «Für ein lokalpolitisches Amt braucht es Herzblut für Düdingen, aber auch für die Region.» Er stellte die Ressorts des Gemeinderats vor. Dieser wird ab der nächsten Legislatur nur noch sieben Mitglieder zählen. Auch wenn die Erwartungen an einen Gemeinderat hoch seien und das Amt viel Zeit in Anspruch nehme, wolle er alle Interessierten beruhigen. «Es gibt keine Lehre als Gemeinderat, vieles ist deshalb einfach Learning by Doing.»

Düdingen ist noch am Lernen

Immer wieder wurden von den Referenten speziell die Frauen aufgerufen, sich zur Wahl zu stellen. Generalrat André Schneuwly hielt fest: «Auch wenn es nicht für einen Platz im Generalrat reichen sollte, kann dies einem anderen auf der Wahlliste eine Tür aufmachen.» Schneuwly erklärte, wie der Generalrat funktioniert und welche Aufgaben ein Mitglied des Gemeindeparlaments hat. «Den Generalrat gibt es noch nicht so lange, wir sind noch am Lernen», so Schneuwly ein bisschen später in der Diskussionsrunde. Die Zusammenarbeit zwischen Generalrat und Gemeinderat dürfe sich noch intensivieren, und gerade der Generalratspräsident solle als höchster Düdinger etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Am Ende des Anlasses zeigten sich die Organisatoren zufrieden. «Es sind etwa 100 Leute gekommen, und ein Drittel davon waren neue Gesichter oder Leute, die politisch eher im Hintergrund tätig sind», so Anton Haymoz. «Es war wichtig, einmal einen solchen überparteilichen Anlass durchzuführen,» meinte Raphael Portmann. In fünf Jahren könne dank diesem praktischen Versuch entschieden werden, ob eine zweite Ausgabe sinnvoll sei.

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