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«Es gibt viele Flugzeug-Eigenbauer, die nach einiger Zeit aufgeben»

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Autor: karin aebischer

In Wiedmers Heim-Werkstatt in Überstorf wird nicht bloss die Küchenuhr repariert. Vater und Sohn sind seit drei Jahren mit dem Bau des Motorflugzeuges Typ RV8 beschäftigt, 1600 Arbeitsstunden haben sie bereits investiert. Das Projekt Flugzeugbau ist nichts für Piloten, die so schnell wie möglich mit ihrem selbst gebauten Flugzeug abheben möchten. «Man muss Freude am Bauen und einen Bezug zur Technik mitbringen. Es gibt viele Eigenbauer, die nach einiger Zeit aufgeben», sagt der 53-jährige Peter Wiedmer.

Zusammen mit seinem Sohn Simon, der Privatpilot ist, hat er in den vergangenen drei Jahren das Leitwerk und die Flügel des Flugzeugs fertiggestellt. Seit Februar arbeiten die beiden nun am Rumpf des Motorflugzeuges. «Zu zweit ist der Bau realistisch», sagt der gelernte Maschineningenieur.

Unterstützung aus Berlin

Der 24-jährige Simon Wiedmer lebt zurzeit für ein halbes Jahr in Berlin, wo er als Mikrotechnik-Ingenieur arbeitet. «Bei meinen Besuchen in Überstorf packe ich jeweils Bauteile und Werkzeug mit ein. So kann ich auch in der Ferne einen Beitrag zum Flugzeugbau leisten», erklärt er.

Bis anhin hat ein Bauberater den beiden dreimal über die Schulter geschaut und die Arbeiten kontrolliert. «Einige Tage vor dem Erstflug wird das Luftamt eine offzielle Abnahme durchführen», sagt Simon Wiedmer. Bis es so weit ist, hat der Privatpilot Zeit, sich auf diesen Moment vorzubereiten.

Mit Heckfahrwerk

«Die RV8 ist ein Flugzeug mit Heckfahrwerk und verhält sich bei der Landung etwas unstabil. Wenn ich den Erstflug tätigen will, muss ich vorher Gelegenheit zum Üben haben». Dank dem Flugbrevet von Simon Wiedmer wurde ihnen der Bau überhaupt bewilligt.

Damit das Zweiplätzer-Motorflugzeug in vier Jahren in Ecuvillens starten kann, müssen die beiden Technikfans jedoch noch tüchtig ran. Simon Wiedmer weiss jedoch nicht, was seinen Vater und ihn dabei noch alles erwartet.

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