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Es gibt wirksame Mittel gegen gefährliche Pflanzen

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Freiburg Jede zweite Ausrottungskampagne gegen Pflanzenschädlinge ist erfolgreich. Dies zeigt eine Studie von Forschern der Uni Freiburg um den Biologen Sven Bacher. Dennoch werde der Erfolg von Massnahmen gegen invasive Arten in Fachkreisen oft angezweifelt. So verdrängt scheinbar unaufhaltsam der japanische Staudenknöterich in der Schweiz die heimische Ufervegetation an Flüssen und der ebenfalls aus Asien stammende Götterbaum macht sich entlang von Bahngleisen breit.

Die Forscher stellten fest, dass der Glaube an den Erfolg von Ausrottungskampagnen allgemein klein und die Bemühungen entsprechend bescheiden sind: «Sowohl Behörden wie auch Fachkreise bezweifeln den Erfolg einer Kampagne», bedauert Bacher. Seine Gruppe untersuchte 136 Ausrottungskampagnen gegen 75 Pflanzenschädlinge. Die Analyse wollte wissen, welche Faktoren für eine erfolgreiche Ausrottung ausschlaggebend sind. Untersucht wurden die Zeitspanne von der Einschleppung der Art bis zur Ergreifung von Massnahmen, die Ausbreitung der Art, das wissenschaftliche Wissen über die Art sowie die geografische Lage des befallenen Gebietes. Es zeigte sich: Je geringer die Ausbreitung, desto grösser die Erfolgschancen. Für die anderen Faktoren war kein Zusammenhang ersichtlich. fca

Aktionstage «Arten ohne Grenzen»: Von heute bis zum 23. Juni bekämpfen Kantone, Gemeinden und private Vereine invasive Arten. Im Kanton Freiburg ist dies der WWF im Galterental. Weitere Infos unter: www.arten-ohne-grenzen.ch.

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