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Es ist Zeit für eine nachhaltige Gesamtlösung

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die letzten Tage wurde in den Medien viel über die Neuauflage des Autobahnzubringers Birch-Luggiwil berichtet. Unter anderem wurde das Projekt so dargestellt, dass die Wünsche der Einsprecher gegen die erste Auflage berücksichtigt und die Hindernisse aus dem Weg geräumt worden sind. Dies trifft jedoch für uns betroffene Landwirte nur teilweise zu; die geplante Linienführung zerschneidet nach wie vor geschützte Fruchtfolgeflächen und zerstört auf unwiderrufliche Weise das intakte Landschaftsbild eines Naherholungsgebietes. Das ist der hohe Preis, den wir Landwirte nachträglich für das eigentliche Grundproblem, nämlich die damals – gegen den Willen des Bundes, der die Ausfahrt in Fillistorf plante – erzwungene Autobahnausfahrt im Dorfzentrum von Düdingen, teuer bezahlen müssen. Auch mit dieser Variante wird die Dorfdurchfahrt nicht entlastet. Wer bisher Richtung Tafers und Oberland fuhr, wird dies weiterhin tun und Düdingen im Schritttempo durchqueren. Eine pragmatische Lösung, wie zum Beispiel eine Fussgängerunterführung Bahnhof-Bahnhofzentrum, würde Abhilfe schaffen und den Verkehr flüssiger gestalten. Diese Massnahme wurde jedoch von unseren Gemeindebehörden nicht in Betracht gezogen, als vor einigen Jahren der Bahnhofplatz neu gestaltet wurde. Hier wurde abermals eine Möglichkeit verpasst, die Dorfdurchfahrt mit viel weniger Kosten und Kulturlandverlust zu verbessern, als die Fehler der Vergangenheit mit Verbindungs- und Umfahrungsstrassen zu ­korrigieren.

Es ist an der Zeit, eine nachhaltige Gesamtlösung zu finden, die dem ganzen Bezirk dient. Die Variante, die am haushälterischsten mit unserem Kulturland umgeht, ist eine zusätzliche Autobahnausfahrt zwischen Freiburg und Flamatt.

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