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«Es musste so weit kommen»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Schockiert las ich den Artikel vom Vorfall im HFR-Tafers. Es musste ja so weit kommen. Da ich 18 Jahre im Anästhesieteam in Tafers gearbeitet habe, weiss ich genau, wie es gelaufen ist im Notfall Tafers. Nichts gegen die frischgebackenen Assistenzärzte. Oft bin ich durch den Notfall gegangen und habe lebensbedrohende Situationen wahrgenommen und gehandelt. Die Assistenzärzte konnten die Situationen gar nicht einschätzen wegen mangelnder Erfahrung. Vielen Patienten hat das Anästhesieteam so das Leben gerettet. Ich finde die Antwort von Herrn Vonlanthen – er ist selber Anästhesiearzt – haarsträubend. Wenn er behauptet, eine Anästhesiepflegekraft hätte auch nichts geändert an der Situation, diskriminiert er sich damit ja selber. Leider habe ich auch gehört, dass die Notfallglocke, welche überklebt war, in der Nacht, wenn der Notfall nicht besetzt ist, ausgeschaltet ist.

Es wäre gut, wenn sich die Politiker vielleicht auch mal mit dem arbeitenden Personal unterhalten würden und nicht die Direktoren bejubeln, die hinter dem Bürotisch Sachen entscheiden, welche die Menschen gefährden.

In Riaz gibt es eine Permanence. Anästhesien werden weiterhin durchgeführt, die Sicherheit wäre also gewährleistet. Im Spital Tafers gibt es einen Notfall ohne Anästhesie im Hintergrund, also keine genügende Sicherheit. Wie schräg sind die Überlegungen des Direktionsrates vom HFR?

Die Senslerinnen und Sensler bekommen jetzt einen Defibrillator vor dem Spital aufgehängt. Die möglicherweise wirklich lebensrettende Notfallglocke aber bleibt vorderhand noch ausgeschaltet in der Nacht.

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