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«Es sind noch viele Fragen offen»

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«Es sind noch viele Fragen offen»

Autor: Imelda ruffieux

Nachdem bereits alle vier Fusionspartner einstimmig einer gemeinsamen Zukunft zugestimmt hatten, stand der Gründung eines neuen Vereins nichts mehr im Wege. «Es war eine intensive Arbeit», erklärte André Schneuwly, Mitglied der Projektgruppe, an der Gründungsversammlung vom Mittwoch in Tafers vor 110 Stimmberechtigten und zahlreichen Gästen.

Auch Tagespräsident Nicolas Bürgisser wies darauf hin, dass eine Fusion nicht immer einfach ist. Er dankte den drei bisherigen Spitex-Vereinen sowie der Mütter- und Väterberatung für die konstruktive Zusammenarbeit.

Vorstand gewählt

Die Statuten wurden nach Klärung einiger Detailfragen einstimmig genehmigt. Ebenso problemlos ging die Wahl des neuen Vorstandes über die Bühne. Der neue Verein wird von Rainer Ducrey, Düdingen, präsidiert. Weitere Vorstandsmitglieder sind Beat Bucheli, Wünnewil-Flamatt, Jean-Daniel Feller, Plasselb, Thomas Meyer, Düdingen, Donat Riedo, Giffers, Romy Schmidhäusler, Bürglen und Corinne Zosso, Schmitten.

Gefragte Dienstleistung

«Es ist ein historischer Moment», betonte Rainer Ducrey in seiner Antrittsrede. Man verlasse die bekannte Struktur und breche auf in eine neue mit gewissen Unbekannten. «Da kommen Fragen auf – Fragen, auf die wir heute noch nicht überall Antworten geben können.» Der Auftrag der neuen Organisation bestehe darin, den Klienten einheitliche und bestmögliche Dienstleistungen zu einem tragbaren Preis anzubieten. Der neue Präsident wies darauf hin, dass «diese Dienstleistung aufgrund verkürzter Aufenthaltsdauer in stationären Einrichtungen verstärkt an Gewichtung gewinnt.»

Ein besonderer Dank galt der «wichtigsten Ressource», nämlich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Rainer Ducrey versprach ihnen, sie möglichst bald über die zu erwartenden Veränderungen, seien es Anstellungen, Versicherung, zu informieren. «Die konstante bzw. stets steigenden Zahl der Klienten lässt den klaren Schluss zu, dass der Bedarf an Mitarbeitern trotz neuer Struktur nicht rückläufig sein wird», versicherte er.

Der Vorstand wird nun mit den bisherigen Leitungen von Spitex und Mütterberatung zusammensitzen. Bis im Herbst sollen die Details der geplanten zentralen Geschäftsstelle geklärt sein.

Als symbolischer Übergang zur neuen Spitex-Organisation überreichte Doris Vonlanthen Boschung namens der vier Leitungen ein Ginko-Bäumchen. «Habt Sorge zum jungen Bäumchen und gebt ihm die Möglichkeit zu wachsen», gab sie dem Vorstand mit auf den Weg.

Peter Portmann, Präsident des Gemeindeverbandes Pflegeheim und spitalmedizinische Dienste, sprach von einer zukunftsgerichteten Fusion. Für den Verband sei der Leistungsvertrag, den er mit dem Spitex-Verein abschliesse, bedeutend, unterstrich er.

Die Gründungsversammlung wurde vom Chor Allegria unter der Leitung von Christian Stübi umrahmt.

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