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«Es war immer klar, dass ich hierher gehöre»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ich heisse Sabine Anna Marro, bin 39 Jahre alt und komme aus Zumholz. Ich bin hier aufgewachsen, und heute wohne ich 500 Meter von meinem Elternhaus entfernt. Jetzt habe ich selbst zwei Kinder, sie sind drei und fünf Jahre alt. Seit rund zehn Jahren unterrichte ich Englisch am Kollegium Gambach in Freiburg. Der Beruf gefällt mir, weil man sehr kreativ sein kann und viele Freiheiten hat, wenn es darum geht, den Unterrichtsstoff zu vermitteln. Es ist auch ein sehr dynamischer Beruf: Ich arbeite mit jungen Leuten zwischen 15 und 18 Jahren. Diese fordern immer wieder neue Lösungen, und ich muss Wege finden, den Stoff interessanter oder einmal ganz anders aufzubereiten. Das ist eine Herausforderung, aber auch sehr interessant.

Ich bin ein absoluter Sprachenmensch und habe selber die zweisprachige Matura gemacht. Englisch hat mir als Sprache schon immer gefallen. Ich lese auch sehr viel privat auf Englisch. Meine Sprachkenntnisse habe ich bei einem Aufenthalt in den USA vertieft. Ich war auf einer Ranch in Wyoming. Das lag nahe, weil meine Familie Pferde hat und ich dort auch mit Pferden arbeiten konnte. Ich habe mehrere Sommer auf der Ranch verbracht, pflege jetzt noch gute Kontakte mit den Leuten von dort, und ich habe mein Herz ein bisschen dagelassen. Die Landschaft dort ist zwar viel weiter, hat aber Ähnlichkeiten mit dem Sense-Oberland: Es hat Hügel und Berge und auch einen Fluss, wie die Sense. Als mich meine amerikanischen Freunde einmal hier besucht haben, haben sie verstanden, warum es mir in Wyoming so gefällt: Es ist wirklich ähnlich.

Trotzdem war es nie eine Frage, dass ich zurück in den Sensebezirk komme. Es war immer klar, dass ich hierher gehöre. Ich bin ein sehr naturverbundener Mensch und finde es schön, dass wir von unserem Haus aus den Schwyberg und die Kaiseregg sehen. Ich gehe sehr gerne in den Buchenwald oder an die Sense, das gibt mir Energie. Von unserem Haus aus hören wir die Sense, und manchmal abends halte ich inne und höre ihr zu. Dann ist es fast, als hätte sie eine Persönlichkeit. Die Sense hat so etwas Ewiges: Sie geht immer vorwärts, verändert sich ständig und ist trotzdem immer da. Im Naturreservat an der Sense kann ich mich so richtig vergessen.

Neben der Natur schätze ich aber auch die Menschen hier. Man kennt sich, es gibt einen Zusammenhalt hier oben. Das ist für mich sehr wertvoll. Das hat sich gerade auch während der Corona-Krise gezeigt: Man konnte sich zwar nicht mehr physisch nahe kommen, aber wir haben die Kontakte trotzdem gepflegt, sind auf dem Trottoir stehen geblieben oder haben vom Fenster aus miteinander gesprochen.» Aufgezeichnet von Nadja Sutter

Was bedeutet für Sie Heimat?

«Heimat ist für mich dort, wo das Herz ist. Heimat ist die Umgebung, mit der ich mich verbunden fühle, und da, wo die Menschen sind, die Teil von meinem Leben sind.»

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