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Euschels im Gespräch

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Am Wochenende ist das Windkraftwerk-Vorhaben der Firma Swisswinds auf der Grimsel bekannt geworden. Wie die FN nun aus gut unterrichteter Quelle erfahren haben, ist auch der Euschelspass als Standort für eine Windenergie-Anlage im Gespräch. Zwischen Swisswinds und der Alpgenossenschaft Wünnewil, der Eigentümerin des Landes auf dem Euschelspass, sollen Diskussionen im Gange sein.Marco Tamburlini, Rechtsvertreter von Swisswinds, wollte diesen Sachverhalt auf Anfrage der FN weder bestätigen noch dementieren. Auch der Präsident der Alpgenossenschaft Wünnewil, Markus Perler, will sich derzeit nicht zu diesem Thema äussern. Fakt ist, dass die Alpgenossenschaft am Dienstag zu einer ausserordentlichen Hauptversammlung zusammengekommen ist. Über den Verlauf dieser Versammlung wurde laut Markus Perler Stillschweigen vereinbart. Gemäss kantonalem Richtplan kommen nebst dem Euschelspass auch Les Paccots, Semsales, Moléson, und der Schwyberg als potenzielle Standorte für Windenergie-Projekte in Frage. Die aktuellen Windmessungen auf dem Schwyberg werden vom Planungsbüro Wega durchgeführt und sind nicht mit Swisswinds in Verbindung zu bringen.

Vier Privatpersonen

Hinter der Unternehmung Swisswinds stehen vier Privatpersonen, welche laut Marco Tamburlini nicht den gleichen Ansatz pflegen wie andere Firmen im Windgeschäft. «Wir wollen die Gemeinden am Gewinn partizipieren lassen», erklärte er.Als Hauptgrund für die Investitionen der Firma in Windenergie nannte Tamburlini die verbesserten gesetzlichen Rahmenbedingungen mit dem neuen Energiegesetz. «Die Zeit ist reif für die Schweiz. In Österreich wird heute bis zu zehn Mal mehr Windenergie produziert als bei uns», sagte er. Tamburlini betonte, er wäre enttäuscht, falls die Schweiz diesen Rückstand nicht in kürzester Zeit aufholen könnte. «Swisswinds ist jedoch sehr optimistisch, dass sich alles wie gewünscht weiterentwickeln wird», betonte er. ak

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