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Lieferdienst-Mitarbeitende wollen bessere Arbeitsbedingungen

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Das Lieferpersonal des Diensts Smood in Freiburg schliesst sich einer Streikbewegung in der Westschweiz an. Die Kurierinnen und Kuriere kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen. Sie haben ihren Forderungen am Montagmittag mit einer Aktion in Freiburg Ausdruck verliehen. 

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das Lieferpersonal des Diensts Smood in Freiburg schliesst sich einer Streikbewegung in der Westschweiz an. Die Kurierinnen und Kuriere kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen. Sie haben ihren Forderungen am Montagmittag mit einer Aktion in Freiburg Ausdruck verliehen. 

Die Kurierinnen und Kuriere des Essens-Lieferdiensts Smood sind am Montag in einen Streik getreten. Rund zehn Angestellte verliehen ihrer Forderung am Montagmittag auf dem Platz Georges Python in der Freiburger Innenstadt mit einer Unterschriftenaktion Ausdruck. Wie die Gewerkschaft Unia meldet, wollen sie ihre Vertrags- und Arbeitsbedingungen verbessern.  Dafür wollen sie der Firma Smood Zugeständnisse abringen.  «Es ist aber noch kein Dialog möglich», betonte Gewerkschaftssekretär Christophe Gremaud – obschon die Unia der Firmenleitung mehrere Angebote unterbreitet habe.

Die Aktion in Freiburg ist Teil einer gross angelegten Aktion in der Westschweiz. Betroffen sind mehrere weitere Städte in der Westschweiz: Yverdon, wo die Streikwelle am 2. November ihren Anfang nahm, oder auch Neuenburg und Lausanne. Die Grundidee des Lieferdiensts: Die Kundschaft bestellt Menüs in Restaurants und Take-aways, die Kurierinnen und Kuriere bringen ihnen ihre Bestellungen nach Hause oder ins Geschäft und werden dafür entschädigt.

Viele Kritikpunkte

Streikende und Unia kritisieren Missstände bei den Arbeitsbedingungen der Kuriere und Kurierinnen. So würden ihnen kurzfristig Liefereinsätze und somit Einkünfte entzogen, die Entschädigung für den Gebrauch des privaten Fahrzeugs decke die Auslagen nicht, und es gebe «unangebrachte Strafabzüge, etwa wenn abgestellte Pakete verschwinden», so Gremaud. Die Gewerkschaft kritisierte, dass die Beschäftigten nicht wüssten, mit welchem Einkommen sie am Ende des Monats rechnen können. Zudem fordert Unia eine bessere Arbeitsplanung. Schliesslich stören sich die Mitarbeitenden auch an aus ihrer Sicht unfairen Regelungen im Krankheitsfall. 

Mit dem Streik angesprochen ist auch der Grossverteiler Migros, vielerorts der wichtigste Geschäftspartner von Smood – allerdings gilt diese Zusammenarbeit aktuell nicht in Freiburg. Die Gewerkschaft will, dass Migros über ihren Vertreter im Verwaltungsrat des Lieferdiensts auf diesen Einfluss nimmt. Sekretär Gremaud betont, dass ein Streik dieses Ausmasses in der Lieferbranche in der Schweiz beispiellos sei.

Die Gewerkschaft VPOD hat in einer Stellungnahme die Aktion unterstützt.

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