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«Fahrbar bis gut» in allen Skigebieten

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«Fahrbar bis gut» in allen Skigebieten

Alle Skistationen der Freiburger Voralpen sind offen

Rechtzeitig mit dem Beginn der Weihnachtsferien kam auch der erhoffte Schnee. Obwohl er nicht massenweise fiel, haben alle Skigebiete in den Freiburger Voralpen wenigstens teilweise offen.

Von JEAN-LUC BRÜLHART

Die Pistenverhältnisse in den Freiburger Voralpen sind bei weitem nicht ideal. Eine ungenügende Unterlage und wenig Schnee dämpfen die Euphorie der Verantwortlichen. Trotzdem schätzen sich alle glücklich, die Lifte während der Weihnachtszeit in Betrieb nehmen zu können. Anders war es letztes Jahr, als die Schneeverhältnisse vielerorts erst in der zweiten Januarwoche eine Inbetriebnahme zuliessen.

Jaun: Vier von vier

In Jaun sind seit Montag alle vier Lifte geöffnet. Am Dienstagnachmittag lief jedoch der Gastlosen-Skilift wegen einer Panne nicht. Der Schaden sollte gemäss Matthias Thürler, Verwalter des Skilifts, am Mittwoch behoben sein. Jaun verfügt über vier Schneeerzeuger. «Damit konnte sich wenigstens eine gute Unterlage bilden», sagt Thürler. Es liegen rund 30 cm Neuschnee und Thürler bezeichnet die Pistenbedingungen als «fahrbar bis gut». In der letzten Saison konnten die Lifte erst am 8. Januer in Berieb genommen werden.

Schwarzsee: Seit Montag alles offen

Seit Montagmittag sind auch in Schwarzsee alle Installationen offen. Vor allem auf der blauen Riggisalp-Piste herrschen laut Adolf Käser, Geschäftsführer der Kaisereggbahnen, gute Verhältnisse. Auch der Boden- und der Trainerlift bieten ansprechende Bedingungen. Etwas anders sieht die Situation am Kaiseregg-Lift aus. Die Pisten sind zwar fahrbar, an gewissen Schlüsselstellen würden aber Steine zum Vorschein kommen. «Grundsätzlich dürfen wir mit der Situation zufrieden sein», sagte Käser. Er hofft auf kühle Temperaturen, so dass weiterhin Schnee erzeugt werden kann. Die Schneedecke beträgt in Schwarzsee rund 35 cm.

Charmey: 35 cm Neuschnee

Michel Waeber, Betriebsleiter der Seilbahnen in Charmey, spricht von relativ guten Bedingungen. Auf den rund 15 cm dicken Untergrund gab es 35 cm Neuschnee. Seit Montag, 22. Dezember, sind alle Skilifte sowie beide Sektionen der Sesselbahn in Betrieb. Der Schneeerzeuger bei der Bergstation kann erst seit sechs Tagen Schnee produzieren. «Das Problem war, dass es im Tal unten kälter war als auf dem Gipfel», sagte Waeber. Er hofft für die Ferienzeit weiterhin auf tiefe Temperaturen mit sonnigem Wetter. In dieser Saison liefen die Lifte bisher einmal: am letzten Wochenende im November.

Im Vorjahr waren die Lifte im Dezember an zwei Wochenenden in Betrieb. «Und das bei wirklich prekären Verhältnissen.» Dafür sei der Februar 2003 sehr gut gewesen. Damals wurde in einem Monat derselbe Umsatz erzielt wie im gesamten Kalenderjahr 2002.

Moléson: Gipfel noch nicht befahrbar

«Die Bedingungen sind fahrbar bis gut», sagt Antoine Micheloud, stellvertretender Direktor der Seilbahnen in Moléson-Village. Es liege zwar relativ wenig, dafür guter Schnee. Zwischen Sonntag und Montag hat es rund 25 cm Neuschnee gegeben. Die Skistation meldet vier offene und drei noch geschlossene Pisten. Zu Letzteren gehört der Gipfel des Moléson, auf dem wegen starken Winden noch nicht genügend Schnee liegt. Die Skistation besitzt aus finanziellen Gründen noch keine Schneeerzeuger. Die Skilifte waren ebenfalls am letzten Wochenende im November in Betrieb. Ge-mäss Micheloud ist Moléson-Village diese Woche zu 90 Prozent ausgelastet. Die Schlittelbahn ist noch nicht offen.

Berra: Neun Schneeerzeuger

Gute Bedingungen wenigstens auf einer Piste in der Berra: Seit letztem Mittwoch sorgen neun Schneeerzeuger für einen guten Untergrund und genügend Schnee. Im oberen Teil sind die Verhältnisse gemäss Philippe Gaillard, Betriebsleiter, wegen fehlendem Untergrund trotz 20 cm Neuschnees prekär. «Wir sind aber froh, die Lifte überhaupt in Betrieb nehmen zu können», sagte Gaillard. Die Berra hatte wie andere Skigebiete auch am letzten November-Wochenende offen. Die Schlittelpiste ist ebenfalls noch nicht offen.

Les Paccots: «Nicht so schlecht»

Auch im Süden des Kantons werden die Schneeverhältnisse als «nicht so schlecht» umschrieben. Das Problem sei eben der fehlende Schnee, sagt Armand Pilloud, Betriebsleiter der Seilbahnen Les Paccots. Es liegen 20 bis 30 cm Schnee und es könnte nochmals so viel vertragen. Von elf Skiliften sind vier in Betrieb. Nach Möglichkeit werden die restlichen Lifte in den kommenden Tagen ebenfalls in Betrieb genommen. In der Skistation gibt es nur einen privaten Schneeerzeuger.

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