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«Fast wie die Wandelhalle im Bundeshaus»

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«Fast wie die Wandelhalle im Bundeshaus»

Die Pfarreischeune Gurmels wird umgebaut

69 Pfarreimitglieder kamen zur ausserordentlichen Pfarreiversammlung zusammen, rund ein Drittel davon junge Pfarreimitglieder. Haupttraktandum war das Begegnungszentrum im Dorf. Die Mehrheit stimmte dem Umbau für rund 850 000 Franken zu. Auch das Pfrundwohnhaus kann saniert werden.

Von ELISABETH SCHWAB-SALZMANN

«Die umgebaute Scheune wird aus drei Teilen bestehen, aus dem grossen Saal, Nebenräumen und dem Durchgang, der fast so etwas wie die Wandelhalle im Bundeshaus wird», so stellte der Pfarreipräsident von Gurmels, Guido Egger, das Traktandum an der ausserordentlichen Pfarreiversammlung vom Montagabend vor.

Vorgesehen ist das neue Begegnungszentrum mitten im Dorf ganz sicher auch für die Aktivitäten der Jugend. Verständlich war deshalb auch, dass an diesem Abend die in kirchlichen Belangen stimmfähigen jungen Gurmelser ab 16 Jahren so aktiv dabei waren.

Neustart nach
Architekturwettbewerb

2001 führte der Pfarreirat einen Projektwettbewerb mit vorgegebenem Raumprogramm und Kostenrahmen für die Pfarreischeune durch. Obwohl optisch ansprechende Lösungen präsentiert worden waren, konnte keines der Projekte weiterverfolgt werden. Die geschätzten Baukosten waren alle viel zu hoch.

Paul Philipona vom Büro Architektonica 2000 von Murten schlug anfangs 2003 dem Pfarreirat eine weit günstigere Lösung vor. Er budgetierte rund 650 000 Franken. Am 7. April genehmigte der Rat den Planungskredit von 30 000 Franken. Mit 53 Ja gegen 8 Nein, bei 8 Enthaltungen, stimmten die Pfarreistimmbürger schliesslich am Montagabend dem auf 850 000 Franken erweiterten Renovierungsvorschlag (inklusive Planungskredit von 30 000 Franken) für die Scheune zu. Eine gewünschte geheime Abstimmung fand zu wenig Anhänger.
Wichtigste Projektdetails sind: Zugang vom Dorf und Hof, ebenerdiger Zugang, weitere Ausbaumöglichkeiten, Fundamente, Beibehaltung des Bauernhaus-Charakters, Fassade mit Glas etwas eröffnet, mögliche Eigenleistungen im Umbau. Rund 100 Personen werden im 109 Quadratmeter grossen Saal Platz finden, durch die Tenne gelangt man in die Nebenräume (Küche, Büro, Ökonomie). In dieser ersten Renovierungsphase wird nur das Erdgeschoss und Dach neu gebaut, ein allfälliger Weiterausbau des Obergeschosses kann in einer späteren Phase dazukommen.

Heidi Bär vom Vorstand präsentierte den Finanzierungsplan: 10 000 Franken kantonale Subventionen,
10 000 Eigenmittel, 60 000 Rückstellungen aus Rechnung 2003, 100 000 aus laufender Rechnung 2004, es muss eine Fremdkapitalaufnahme von rund 640 000 gemacht werden.

Renovation Pfrundhaus
einstimmig gutgeheissen

Die Pfarreistimmbürger nahmen auch einstimmig die für 157 000 Franken budgetierte Renovierung der Aussenhülle vom Pfrundhaus an. 146 000 Franken sind als Eigenkapital aus der Pfrund vorhanden und 10 000 vom Kulturgüterdienst. Somit wird das Kapital aus der Pfrund zweckgebunden eingesetzt. Die Pfarrei tritt mit ihrem Wald (rund 7 Hektaren) der neu gegründeten Revierkörperschaft «mittlerer Seebezirk» bei. Man müsse sich auch für den Wald engagieren, wenn er nicht mehr wie in den vergangenen Jahren rentiere, meinten einige Stimmbürger.

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