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FC Kerzers: Ohne Fleiss kein Preis

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Autor: Michel Spicher

Fussball 2. Liga Während am Samstag mehr als die halbe Liga im Kampf gegen den Abstieg steckte, konnten der FC Kerzers und Gumefens/Sorens ihre Partie gelassen angehen. Schon vor dem Anpfiff auf dem Erli stand fest, dass die Seeländer auch in der nächs-ten Saison zum erlauchten Kreis der 2. Liga gehören würden. Die Greyerzer ihrerseits standen bereits als Aufsteiger in die 2. Liga interregional fest.

Frust statt Lust

Zwei Teams, beide ohne Druck und frei von taktischen Fesseln – es hätte ein unterhaltsames Fussballspiel werden können. Stattdessen lieferten sich die beiden Mannschaften ein dermassen verbissenes und überhart geführtes Duell, dass einem die Freude am Fussball vergehen konnte. Kaum einmal vergingen zwei Minuten, in denen nicht ein Spieler gefoult oder der Schiedsrichter beleidigt wurde. Die traurige Vorstellung gipfelte in der 41. Minute mit einer Roten Karte gegen Bertrand Ropraz, der seinen Gegenspieler rücksichtslos ummähte und für seine rüde Attacke unter die Dusche geschickt wurde.

Dabei hätte Gumefens/Sorens ein solches Auftreten gar nicht nötig gehabt. Die Gäste waren überlegen, liessen den Ball geschickt zirkulieren und warteten geduldig, bis sich ihnen eine Lücke auftat. Im Mittelfeld hatten sie klare Spielvorteile, auch weil Kerzers tief staffelte. Torchancen gab es aber kaum, denn wenn einmal so etwas wie Spielfluss aufkam, folgte postwendend wieder ein Foulpfiff des Schiedsrichters. Entsprechend mager fiel die Bilanz der ersten Halbzeit aus: Gumefens zwei Schüsse, einer aufs Tor (22.); Kerzers ein Schuss aufs Tor (29.).

Foul ist, wenn der Schiedsrichter pfeift

Nach der Pause begruben die beiden Mannschaften das Kriegsbeil und konzentrierten sich vermehrt aufs Fussballspielen. Aber selbst mit einem Mann mehr vermochte Kerzers offensiv keine Akzente zu setzen. Einzig ein Absatztrick von Stefan Tanner nach einem Eckball (64.) sorgte für etwas Ähnliches wie Torgefahr. Von der numerischen Überlegenheit und dem vorhandenen Raum wusste der Gastgeber nicht zu profitieren. Immer wieder versuchte er es mit langen Bällen auf seine Spitzen, immer wieder scheiterte er damit. Auch mit einem Mann mehr brachte das Team von Martin Lengen keinen einzigen Torschuss zustande. In der 84. Minute folgte gar der absolute Tiefpunkt: Während die Kerzerser beim Schiedsrichter ein Foul reklamierten, anstatt weiterzuspielen, kombinierten sich Hervé Duding und Blaise Allemann unbedrängt bis vors Tor von Michel Siffert, der gegen den Abschluss von Alle-mann machtlos war (84.).

Zwar konnte Kerzers immerhin die letzte Aktion des Spiels für sich verbuchen – Markus Kilchhofer verpasste nach einer scharfen Hereingabe von Sandro Stoll nur knapp (90.) –, an der 0:1-Niederlage änderte dies jedoch nichts mehr. Eine Niederlage gegen den Tabellenleader ist an und für sich keine Katastrophe, die Art und Weise, wie sie bei Kerzers zustande kam, allerdings schon.

Kerzers – Gumefens/Sorens 0:1 (0:0)

Erli. – 190 Zuschauer. – SR: Valon Hoxaj.Tor: 84. Allemann 0:1.

FC Kerzers: Siffert; Kyburz, Flühmann, Kaltenrieder, Comba; Moser (60. Stoll), Krähenbühl, Gonçalves, Schlapbach; Tanner (81. Kilchhofer), Pfister.

FC Gumefens/Sorens: Chassot; Junod, Bertrand Ropraz, Messerli (71. Ramseyer), Sylvain Ropraz; Bussard (60. Doutaz), Raboud, Savary, Allemann, Leu (68. Rauber), Junod.

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