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Feldschiessen mit neuem Champions-Final

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Autor: Helene Soltermann

Am Wochenende versammeln sich die Schützinnen und Schützen aus der Region am obersten Ende des Seebezirks. Zum letzten Mal hat das Feldschiessen vor 19 Jahren in den vier Dörfern Misery, Courtion, Cormérod und Cournillens stattgefunden. Dennoch ist der Anlass für die Gemeinde Misery-Courtion eine kleine Premiere: Zum ersten Mal wird das Feldschiessen in der 1997 fusionierten Gemeinde durchgeführt. Für Syndic Jean-Pierre Martinetti ein wichtiges Zeichen: «So sehen die Festbesucher, dass der Seebezirk auch aus französischsprachigen Gemeinden besteht.»

Weniger Schützen erwartet

Letztes Jahr fand das Feldschiessen des Seebezirks in Gempenach statt; damals sind knapp 1500 Schützen an den Anlass gepilgert. «Dieses Jahr rechnen wir mit leicht weniger Schützen», sagt Hans Etter, Präsident des Schützenbundes des Seebezirks. Er könne sich vorstellen, dass ein Schütze von «Fräschels unten» für das Feldschiessen nicht unbedingt «zuoberst in den welschen Bezirksteil» kommt. Etter betont jedoch, dass die Mitgliederzahlen in den Seebezirkler Schützenvereinen stabil seien. «Traditionelle Sportarten wie Schiessen oder Schwingen sind im Moment wieder stark im Aufwind», so Etter. Die Altersstatistik im Bezirk sei sehr ausgewogen. «Manche Schützengesellschaften wie etwa Salvenach-Jeuss oder Liebistorf sind richtige Jungschützen-Hochburgen.» Er habe erst gerade gelesen, dass die Jungen zwischen 20 und 29 Jahren wieder positiver zur Schweizer Armee stünden als in den vergangenen Jahren.

Neuer Final der Champions

Der Schützenbund will seine Mitglieder dieses Jahr mit einer Neuheit anlocken. Am Sonntagnachmittag findet nach dem Schützenkönig- und Kategorienausstich zum ersten Mal der so genannte Champions-Final statt. Der beste Schütze einer jeden teilnehmenden Sektion misst sein Können bei einem verkürzten Feldschiessen-Programm. Die drei besten Schützen erhalten eine Auszeichnung und einen Preis.

Zwar hat das Feldschiessen im Sensebezirk einen grösseren Stellenwert, räumt Etter ein. «Das stört uns aber nicht.» Er freue sich, dass am Feldschiessen Ähnlichgesinnte zusammenkämen. Sein Ziel sei, dass der Anlass unfallfrei über die Bühne gehe. Verantwortlich für die Organisation des Feldschiessens ist OK-Präsident Antoine Progin. Die 250 freiwilligen Helferinnen und Helfer waren schnell gefunden, sagt er. «Neben den Schützen helfen vor allem Verwandte und Leute aus der Bevölkerung mit.» Zudem habe der Zivilschutz geholfen, die Schiessanlagen aufzubauen. Für den Grossanlass brauchen die Schützen samt Parkplätzen rund 20000 Quadratmeter Land. Auch Progin hofft, dass es beim Feldschiessen keinen Unfall gibt. Aber auch etwas anderes ist dem OK-Präsidenten wichtig: «Alle Festbesucher sollen zufrieden und mit vollem Bauch nach Hause gehen!»

Am Feldschiessen in Misery-Courtion nehmen nicht nur ältere Schützen teil.Bild Corinne Aeberhard/a

Programm:Freiburger Platte und Tombola

Während die Schützen von Freitag bis Sonntag ihre Kräfte messen, bietet das Feldschiessen auch Unterhaltung für Fussballfans und Volksmusikfreunde. In der Bar wird am Samstagabend der Champions-League-Final und am Sonntag der Schweizer Cupfinal übertragen. Am Freitag, Samstag und Sonntag sorgen «Rudi’s Oberkrainer» jeweils ab 20 Uhr für musikalische Unterhaltung. Zudem laden am Sonntag der Kirchenchor Courtion und die Kantonspolizei Aargau zum Konzert.

Wer im Champions-Final gesiegt hat, wird am Sonntag um 18 Uhr bekannt gegeben. Nach der Ziehung der Tombola findet die Rangverkündigung bei den Sektionen und den Schützenkönigen statt. Während der drei Festtage wird es nicht an Verpflegungsmöglichkeiten fehlen: Serviert wird von der Freiburger Platte über Pouletflügeli und Kalbsbratwurst bis zur Fischfritüre. Ein kostenloses Taxi chauffiert die Festbesucher auf Anmeldung nach Hause. hs

«Manche Gesellschaften wie etwa Salvenach-Jeuss oder Liebistorf sind richtige Jungschützen-Hochburgen.»

Hans Etter

Autor: Präsident Schützenbund des Seebezirks

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