Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Felswand stürzt in Brasilien auf Touristenboote – mindestens sieben Tote

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Auf einem See in Brasilien sind mindestens sieben Touristen ums Leben gekommen, als eine Felswand auf ihre Boote stürzte. Drei Menschen werden noch vermisst.

Die Nachricht über Tote und Vermisste am Furnas-See teilte die Feuerwehr des Bundesstaates Minas Gerais am Sonntagmorgen (MEZ) auf Twitter mit. Mehr als 30 Menschen wurden verletzt, von denen am Sonntag noch vier im Krankenhaus lagen.

Ein Video zeigte den Augenblick, in dem sich ein grosser Teil eines Felsens löste und auf die unter ihm auf dem Lago de Furnas in Capitólio kreuzenden Ausflugsboote kippte. Nach Angaben der Feuerwehr wurden zwei Boote direkt getroffen und zwei weitere indirekt. Alle Toten waren auf einem einzigen Boot mit dem Namen «Jesus».

Beliebtes, regionales Ausflugsziel

Taucher wurden zu dem rund 400 Kilometer nördlich der Millionen-Metropole São Paulo gelegenen See geschickt, dessen Canyons ein beliebtes Ausflugsziel in der Region sind. Der grossflächige Furnas-Stausee im Rio Grande ist auch als «Meer von Minas» bekannt.

«Wir erleben in unserem Bundesstaat heute den Schmerz einer Tragödie, ausgelöst von den schweren Regenfällen, durch die sich eine Felswand am Furnas-See in Capitólio löste», schrieb der Gouverneur von Minas Gerais, Romeu Zema, auf Twitter. In dem Bundesstaat hatte es zuletzt wie im nordöstlich angrenzenden Bahia teilweise heftig geregnet. Die brasilianische Marine, die sich an der Rettungsaktion beteiligte, kündigte eine Untersuchung an, um die Unglücksursache zu ermitteln.

In Medien und sozialen Netzen machte ein Facebook-Post die Runde, mit dem ein Nutzer schon vor zehn Jahren vor der Gefahr eines Felssturzes am Furnas-See gewarnt hatte. «Dieser Stein wird fallen…», hatte der Arzt Flávio Freitas im März 2012 zu einem Foto geschrieben, das einen langen senkrechten Riss in der Felswand über dem Wasser zeigte.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema