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FEW wehren sich

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Für geregelte Öffnung des Strommarktes

Autor: Von ARTHUR ZURKINDEN

«Wenn die Weko zum Schluss kommt, dass wir unsere Monopolstellung missbrauchen, dann trifft dies nicht nur uns, sondern alle Stromnetzbetreiber der Schweiz. Dann kommt es zu einer generellen Öffnung des Strommarktes in der Schweiz. Und ist dies der Fall, noch bevor das Elektrizitätsmarktgesetz in Kraft tritt, so kommt es zu einer ungeregelten Öffnung, die für die Schweizer Wirtschaft ebenso schädlich ist wie keine Öffnung», begründet FEW-Vizedirektor Michael Wider die Haltung der FEW gegenüber den FN.

FEW als Opfer?

Michael Wider ist nicht gerade glücklich darüber, dass nun gerade die FEW in der Schweizer Presse als jene Elektrizitätswerke betrachtet werden, welche den Eindruck hinterlassen, sich gegen die Öffnung des Strommarktes zu stemmen. Die FEW haben schon eine Reihe von Massnahmen eingeleitet, damit sie im freien Konkurrenzkampf ebenso erfolgreich wirken könen wie bisher. «Wir begrüssen die Öffnung des Energiemarktes», erklärt Michael Wider weiter. Er ist überzeugt, dass andere Stromnetzbetreiber auch so gehandelt hätten wie die FEW und sich gegen eine ungeregelte Öffnung des Marktes zu Wehr setzen würden. «Die Marktöffnung soll für sämtliche Kunden der FEW unter Einhaltung des Gleichbehandlungsprinzips stattfinden. Zur Vermeidung von Störanfällen in der Stromverteilung können die FEW bis zum Inkrafttreten eines Gesetzes, welche das Vorgehen klar regelt, Dritten keinen Zutritt zu ihrem Netz gewähren. Solange werden sie ihre sämtlichen Kunden zu den ausgezeichneten, schon bisher geltenden Konditionen mit Strom versorgen», halten die FEW in einer Pressemitteilung weiter fest. Falls die Weko in ihrer Untersuchung tatsächlich zum Schluss kommt, dass die FEW ihre Monopolstellung missbrauche, könnten die FEW diesen Entscheid an das Bundesgericht weiterziehen. Ob sie es tun würden, steht aber noch nicht fest.

Die FEW haben übrigens auch eine Offerte eingereicht, als der Migros-Genossenschaftsbund die Stromversorgung seiner Produktionsstätten ausschrieb, zumindest was die Freiburger Migros-Betriebe betrifft. Den Zuschlag erhielt jedoch die Watt Suisse AG, welche im Übrigen vor der Auflösung steht, weil die Migros nur einen Stromlieferanten berücksichtigen wollte.

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