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Finanzausgleich trifft Greng hart

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Greng Der neue interkommunale Finanzausgleich belastet das Budget der Gemeinde Greng mit gut 470 000 Franken, während beim Bedarfsausgleich immerhin 5000 Franken herausschauen. «Dieses neue Gesetz trifft uns hart», sagte Ammann Peter Götschi an der Gemeindeversammlung vom Dienstag. Die Gemeinde will deshalb 325 000 Franken von den Steuerrückstellungen auflösen, damit sie die Steuern nicht erhöhen muss. Bis 2014 sollten laut Götschi zwar genügend Reserven vorhanden sein, spätestens dann müsse die Gemeinde in den sauren Apfel beissen. Die 28 anwesenden Bürger haben das Budget für das kommende Jahr einstimmig angenommen. Bei einem Aufwand von 1,57 Millionen Franken sieht es ein Defizit von 75 000 Franken vor.

Trinkwasser und Mäuse

Im nächsten Jahr will Greng 140 000 Franken in verschiedene Projekte investieren. Der Plan des neuen Leitungsnetzes für Trinkwasser wird die Gemeinde 60 000 Franken kosten, der Kauf von Archivschränken 17 000 Franken. Im bisherigen Archiv hätten sich laut Götschi Mäusefamilien eingenistet.

Für 15 000 Franken wird die Gemeindestrasse neu signalisiert, für die Beleuchtung des De-Castella-Platzes sind 14 000 Franken vorgesehen. 8100 Franken muss die Gemeinde an die Planung des Spitalumbaus in Merlach bezahlen und 5900 Franken an den ARA-Verband Region Murten. Zudem sollen die drei Kehrichtstationen für 7000 Franken modernisiert werden. Auch die Investitionsrechnung wurde an der Versammlung einstimmig verabschiedet.

In Greng geben immer mehr Elektroheizungen den Geist auf. Sie sollen durch Erdsonden-Heizungen ersetzt werden. Weil das Einrichten der Bohrstellen zu technischen Problemen führt, will die Gemeinde einen Beitrag von jeweils 5000 Franken an die Eigentümer bezahlen. ef/hs

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