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Finanzen auf gutem Weg

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Finanzen auf gutem Weg

Gemeindeversammlung Heitenried

An der Gemeindeversammlung ging es darum, im Rahmen des neuen Spitalgesetzes die Steuern und das Budget auf den rechten Weg zu bringen. Wie ein Weg grundsätzlich auszusehen hat, war dann ein Thema beim Traktandum «Projekt Strassensanierungen».

Autor: Von ANDREAS HIRSCHI

Der durch die Änderungen des Freiburger Spitalnetzes vom Kanton vorgeschlagene neue Steuerfuss für Heitenried sah folgendermassen aus: eine Senkung von 90 auf 80,1 Prozent für juristische und natürliche Personen. Der Gemeinderat schlug vor, statt des Steuerfusses von 80,1 Prozent einen von 81 Prozent einzuführen. Die daraus resultierende Steuererhöhung belaufe sich nur auf ein paar Franken pro Person. Mit einer einzigen Gegenstimme und vier Enthaltungen wurden der vom Gemeinderat vorgeschlagene Steuerfuss sowie das Budget 2007 angenommen. Letzteres weist bei einem Gesamtertrag von 3 539 350 Franken ein Defizit von 74 160 Franken aus.Der Gemeinderat wollte einige sanierungsbedürftige Strassenabschnitte reparieren sowie bei einigen Teilstücken den Naturbelag durch Asphalt ersetzen. Von der zweiten Massnahme erhoffe man sich dann geringere Unterhaltskosten. Allerdings sah hier die Finanzkommission zu hohe Ausgaben auf die Gemeinde zukommen und schlug vor, bei zwei Teilstücken den Naturbelag zu belassen.

Rückweisungsantrag durchgekommen

Aus der Versammlung wurde dann aber ein Rückweisungsantrag für das Traktandum eingereicht. Der Stimmbürger argumentiert vor allem, dass die Verbauungen der Naturstrassen unnötig seien und diese die Finanzen zu stark belasten würden. Auch sei nicht abgeklärt worden, wie viele Naturstrassen gemäss der Raumplanung überhaupt verbaut werden dürfen. Ebenfalls einen Kritikpunkt fand man bei einer Strassensanierung, weil der entstandene Schaden auf private Bautätigkeit zurückzuführen sei.Die Versammlung schickte somit den Gemeinderat nochmals über die Bücher, indem der Rückweisungsantrag angenommen wurde.Ebenfalls ein heisses Eisen war an dem Abend der Verkauf eines Grundstückes unterhalb der Kirche im Dorfkern. Die Parzelle war Anfang der 90er Jahre zum Preis von gut einer Viertelmillion Franken von der Gemeinde gekauft worden. Doch da sich die geplanten Projekte mit dem Grundstück nicht realisieren liessen, sollte es für 125000 Franken verkauft werden.

Diskussionen um Landverkauf

Einige Bürger störten sich einerseits am tiefen Verkaufspreis, anderseits hätten sie auf dem Grundstück gerne einen Parkplatz gesehen. Doch wie der Gemeinderat argumentierte, könne sich die Gemeinde den Bau eines Parkplatzes dort gar nicht leisten, und die Parzelle liesse sich heute nicht mehr zum damaligen Kaufpreis veräussern. Die Versammlung stellte sich schliesslich mit 26 Ja- gegen 22 Neinstimmen hinter die Verkaufsabsicht des Gemeinderats.

Zähneknirschen

Die restlichen Traktanden des Abends wurden von der 59 anwesenden Gemeindebürgern ebenfalls gutgeheissen, wenn auch bei der Genehmigung des Nachtragskredits für die Wasserversorgung Eichenacher/Allmend» mit einem Zähneknirschen.

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