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Frei verfügbare Wohnungen werden im Kanton zunehmend rarer

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: walter buchs

Die Zahl der freien Wohnungen ist im Kanton Freiburg innert Jahresfrist stark gesunken. Bei einem Gesamtwohnungsbestand von rund 120 800 (Schätzung Ende 2008) waren am Stichtag vom 1. Juni 2009 lediglich 1030 Wohnungen frei auf dem Markt verfügbar. Dies ergibt eine Leerwohnungsziffer von 0,85 Prozent. Ein Jahr vorher betrug diese Kennzahl gemäss Bundesamt für Statistik noch 1,08 Prozent.

Gesamtschweizerisch ist die Leerwohnungsziffer im gleichen Zeitraum von 0,97 auf 0,90 Prozent gesunken. Freiburg liegt somit wieder unter dem gesamtschweizerischen Mittel und seit 2004 erstmals wieder unter der Ein-Prozent-Marke. Dies bedeutet, dass für Wohnungssuchende die Auswahl somit noch kleiner wird.

Wohnungstyp und Bauepoche

Bei den am vergangenen 1. Juni frei verfügbaren Wohnungen waren 271 zu verkaufen und 759 zu vermieten. Ein Jahr vorher waren im Kanton am gleichen Stichtag noch 943 Mietwohnungen frei verfügbar. In einem Mehrjahresvergleich kann man feststellen, dass der Anteil der Wohnungen, die zum Kauf ausgeschrieben sind, im Vergleich zu den Mietwohnungen leicht zunimmt. Von den gemäss der letzten Erhebung frei stehenden Wohnungen waren zudem lediglich 167 in Neubauten, und bei 126 handelte es sich um ein Einfamilienhaus.

Bei praktisch allen Wohnungstypen hat das Angebot im Kanton innert Jahresfrist abgenommen. Einzig bei den 5-Zimmer-Wohnungen ist eine kleine Zunahme feststellbar. Die meisten leer stehenden Wohnungen wurden in der Kategorie 4-Zimmer-Wohnungen (371 Einheiten), gefolgt von 3-Zimmer-Wohnungen (287 Einheiten) gezählt. Dieses Bild entspricht dem gesamtschweizerischen Verhältnis.

Auch in der Agglo knapp

Gesamtschweizerisch gesenen ist der Wohnungsmarkt vorwiegend in grossen Städten (z. B. Genf) oder Agglomerationsgebieten (Genferseeregion oder Zug) angespannt. Für den Kanton Freiburg trifft diese Feststellung so nicht zu. In ländlichen Gebieten wird eher wenig in den Wohnungsbau investiert (s. Grafik), in der Stadt und Agglomeration Freiburg wird demgegenüber bedeutend mehr investiert. Deshalb war die Leerwohnungsziffer in den letzten Jahren im Saanebezirk stets höher als in den anderen Bezirken. Innerhalb des letzten Jahres war sie nun auch im Saanebezirk trotz anhaltender Bautätigkeit stark rückläufig. Dies trifft v.a. auf die Stadt Freiburg und Villars-sur-Glâne zu.

Ebenfalls im Seebezirk ist die Kennzahl innerhalb eines Jahres stark zurückgegangen und erreicht wieder den Stand von 2007. Trotz jährlich leicht steigendem Wohnungsbestand verharrte hingegen der Leerwohnungsbestand im Sensebezirk in den vergangenen Jahren jeweils bei +/- 0,80 Prozent.

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