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Freiburg will besser kommunizieren

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Autor: Nicole Jegerlehner

Der Gemeinderat der Stadt Freiburg sieht im Budget 2011 neu eine Kommunikationsstelle vor: In der Präsidialdirektion soll dafür ein Posten mit 50 Stellenprozenten geschaffen werden.

Bisher nebenbei erledigt

«Es liegt auf der Hand, dass wir eine solche Stelle brauchen», sagt Syndic Pierre-Alain Clément (SP) auf Anfrage. Bisher erledigt Stadtschreiberin Catherine Agustoni alle Kommunikationsaufgaben – quasi nebenbei zu ihren eigentlichen Aufgaben. «Diesen Funktion wollen wir verstärken», sagt Clément. Damit könnten künftig auch Kommunikationsaufgaben durch die Verwaltung erledigt werden, welche heute an externe Büros vergeben werden.

Ein Stellenausschrieb liegt noch nicht bereit. «Erst muss der Generalrat das Budget genehmigen», sagt Clément. Die 50-Prozent-Stelle sei ein erster Schritt; ob ein Ausbau nötig und auch machbar sei, werde sich später zeigen. Klar ist: Die Person wird sich um die interne und um die externe Kommunikation kümmern.

«Eine Notwendigkeit»

Die Parteien sprechen sich mehrheitlich für eine solche Kommunikationsstelle aus. «Eine professionelle Kommunikation ist heutzutage eine Notwendigkeit», sagt Laurent Moschini, Fraktionspräsident der SP. Die Art der Kommunikation sei unterdessen fast so wichtig wie der Inhalt selber. So hätte aus seiner Sicht bei der Einführung der Einbahnstrasse einiges besser erklärt werden können.

Auch die CSP und die Grünen, die beiden anderen linken Parteien des Generalrats, sind für die Schaffung einer Kommunikationsstelle. «Das gehört zu jeder Institution, welche Meinungen zu vertreten hat», sagt Rainer Weibel, Fraktionspräsident der Grünen. Und CSP-Fraktionspräsident Maurice Page meint: «Die Kommunikation zu pflegen ist nur positiv.»

«Auch zuhören»

Auch Antoinette de Weck betrachtet eine solche Stelle als nötig. Die FDP-Fraktionspräsidentin sagt aber auch: «Kommunikation heisst nicht nur mitteilen, sondern auch zuhören.» Und da müsse der Freiburger Gemeinderat noch einiges lernen.

Die Fraktion der CVP hat das Thema noch nicht besprochen. Er persönlich sei aber für eine solche Stelle, sagt Laurent Dietrich, Generalrat und Präsident der CVP Stadt Freiburg. «Die Stadt sollte ihre Kommunikation verbessern.» Zwar solle Freiburg keine neuen Ausgaben schaffen, «doch wäre es falsch, an diesem Punkt zu sparen – unter dem Strich gewinnen wir mit einer verbesserten Kommunikation».

SVP ist dagegen

Nur die SVP äussert sich klar dagegen: «Das ist absurd», sagt Fraktionspräsident Pierre Marchioni. «Eine solche Auslage verstehen wir nicht.» Die finanzielle Situation der Stadt sei schon genug angespannt, da vertrage es keine neuen Ausgaben. Und schliesslich sei Freiburg nicht New York. «Kommunikation ist einfach», sagt Marchioni: Wer Transparenz lebe, brauche niemanden, der für ihn die Kommunikation übernehme.

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