Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Freiburger Messe ist bereits ausverkauft

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carolin Foehr

GRanges-Paccot «Es ist das erste Mal, dass wir so früh eine ausverkaufte Freiburger Messe versprechen können.» Zufrieden hat Duri Mathieu, Generaldirektor der Expo Centre AG (Forum Freiburg und Espace Gruyère), das Programm der kommenden Monate und die Geschäftszahlen 2011 vorgestellt. «Wir haben das Vertrauen der Aussteller wiedererlangt, ebenso wie jenes der Besucher.» Tatsächlich waren 2011 5000 Besucher mehr im Forum, nachdem das Interesse in den Jahren zuvor besonders im deutschsprachigen Kantonsteil nachgelassen hatte.

Steigende Besucherzahlen

Mit Anlässen wie der «Goûts et Terroirs»-Messe im Herbst oder dem europäischen Wettbewerb für Holstein-Kühe im März 2013 hofft Expo Centre, an das gute Ergebnis von 2011 anzuknüpfen. Beide Veranstalter haben schwarze Zahlen geschrieben: Während das Forum Freiburg nur knapp 5000 Franken erwirtschaftete, hat der Espace Gruyère 27000 Franken Gewinn eingefahren. «Das ist erfreulich», erklärte Yves Menoud, Verwaltungsratspräsident des Espace Gruyère. Trotz weniger Anlässen sind die Zuschauerzahlen um 14 Prozent gestiegen.

Hingegen hat das Forum Freiburg 2011 mehr Anlässe als 2010 organisiert und fast 53000 zusätzliche Besucher angezogen. «Uns fehlen 240000 Franken aus dem Tourismusfonds, den wir seit 2011 nicht mehr beziehen», erklärte Finanzleiterin Isabel Bersier den tieferen Gewinn im Forum. Auch in Bulle wird man ab 2013 ohne diesen Zustupf rechnen müssen.

Neues Unternehmen

«Trotz der Gewinne sind wir weiterhin nicht in der Lage, in neue Infrastrukturen oder Veranstaltungen zu investieren», bemängelte Duri Mathieu. Dabei seien die Renovierungs- und Ausbauarbeiten, etwa am erweiterten Parkhaus in Granges-Paccot, unerlässlich. Insgesamt rechnen die Verantwortlichen mit Investitionskosten von 23 bis 31 Millionen Franken. «Wir müssen gegenüber der Konkurrenz im Waadtland und in Bern bestehen können», rechtfertigte Claude Eicher, Verwaltungsratspräsident des Forums Freiburg, diese Summe.

Ein neues, gemeinsames Unternehmen soll da Abhilfe schaffen. Espace Gruyère und Forum Freiburg verfügen bereits über eine gemeinsame Direktion. «Wir haben damit die Personalkosten um zehn Prozent verringert und den Umsatz um 13 Prozent erhöht», so Menoud. Nun wolle man auch den juristischen Schritt gehen und eine einzige Struktur für die Bewirtschaftung beider Zentren schaffen. Anfang 2013 wollen die Verwaltungsräte sowie die Expo Centre AG über die weiteren Schritte informieren.

Direktor Duri Mathieu ist sich sicher: Die Freiburger Messe hat die Herzen der Bevölkerung wiedererobert.Bild Aldo Ellena/a

Mehr zum Thema