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Freiburger Parlament spricht Geld für Haltestelle St. Leonhard

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Autor: URS HAENNI

Freiburg Gemäss dem Prinzip, dass Infrastruktur für die Eisenbahn nach Zeitperioden finanziert wird, hat der Grosse Rat gestern einen Verpflichtungskredit für die Zeit bis 2012 verlängert und ergänzt. Er fügt einen Betrag von 1,7 Millionen Franken für laufende Projekte und von 3,5 Millionen Franken für eine neue Haltestelle St. Leonhard hinzu. Laut Staatsrat Beat Vonlanthen kann das Projekt St. Leonhard somit in Angriff genommen und wohl in einem Jahr durchgeführt werden. Vonlanthen erklärte auf Anfrage, dass die SBB Bauherr seien und mit 35 Prozent auch den Hauptanteil am Projekt bezahlten. Üblich sei ein SBB-Anteil von 20 Prozent, aber nach dem Abzug von SBB Cargo aus Freiburg hat der Kanton bessere Bedingungen aushandeln können. Das Projekt war im Grossen Rat nicht umstritten; allerdings sagte Hans-Rudolf Beyeler, einige Mitglieder der Fraktion Mitte-Links-Bündnis fänden die Gesamtkosten von zehn Millionen Franken schon ziemlich hoch.

Jäger entlastet

Der Grosse Rat genehmigte im Weiteren eine Gesetzesänderung über die Jagd sowie den Schutz wild lebender Tiere und ihrer Lebensräume. Der Rat folgte damit einer Motion von Fritz Glauser (FDP) und Louis Duc (unabhängig), wonach neu der Staat für Wildschäden bezahlen soll. Bisher waren diese Entschädigungen aus einer «Jägerkasse» bezahlt worden. Mit dem Anstieg des Wildschweinbestandes mussten die Jäger zuletzt aber auf Reserven zurückgreifen. Der Staatsrat war der Ansicht, eine neue Regelung sei nicht nötig; er wurde aber überstimmt.

Zum Schluss des Sessionstages nahm der Rat Kenntnis von einem Bericht über Forsteinheiten und -reviere. Dieser zeigte, wie die Anzahl Betriebseinheiten in den letzten Jahren abgenommen hat, wobei die einzelnen Einheiten im Durchschnitt grösser wurden. SP-Grossrat François Roubaty: «Eine Erfassung der Qualitätsarbeit in den jungen Wäldern der Nach-Lothar-Zeit.»

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