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Freiburger Reben werden bio

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«Wir wissen seit langem, dass wir einen grossen Einfluss auf unser Ökosystem haben. Wir müssen handeln und auf Bio wechseln», sagte Christian Vessaz, Önologe des Crû de l’Hôpital, an der gestrigen Pressekonferenz in Môtier.

Seit zwei Jahren läuft die Phase der Umstellung auf biologischen Weinbau der Freiburger Staatsweine. Der Winzer stellte gemeinsam mit Staatsrat Didier Castella, dem Winzer der Domaine des Fa­verges, Gérald Vallélian, und dem Generalsekretär der Landwirtschaftsdirektion, Peter Mäder, den ersten Bio-Suisse-zertifizierten Jahrgang vor.

Ab dem Jahr 2021 sollen sämtliche 17,5 Hektaren Reben, die dem Staat Freiburg gehören, auf Bio umgestellt werden.

Alles wird umgestellt

Der aus Vully stammende Önologe Christian Vessaz bewirtschaftet seit drei Jahren rund 2,1 Hektaren Reben des Staats Freiburg im Vully und weitere 13 Hektaren mit biologischen Anbau im Freiburger und Waadtländer Vully. Für ihn war bereits früh klar, dass er den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln und anderen Chemikalien in seiner Weinproduktion vermeiden möchte. Seine Vorstellungen der idealen Rebe sind auf einen biologischen Anbau ausgerichtet. Seit 2009 setzt er sich für den biologischen Weinbau ein.

Gérald Vallélian ist Winzer der Domaine des Faverges und bewirtschaftet dort die Reben des Kantons Freiburg. Seit fast zehn Jahren setzt er sich für die Umstellung auf biologischen Anbau ein. 2015 erhielten 6,6 Hektaren Reben die Bio-Suisse-Zertifizierung. Yves Regamey tritt nach 40 Jahren als Winzer bei der Domaine des Faverges in den Ruhestand. Vallélian wird die von ihm bewirtschafteten 8,8 Hektaren Reben übernehmen. Ab 2021 soll dann das ganze Rebgut in dieser Region biologisch bewirtschaftet werden.

Fruchtig und blumig

Das Weinjahr 2019 war von zwei grossen Hagelstürmen gekennzeichnet. Sie beeinflussten die Traubenernte, die weniger Ertrag generierte als in den vergangenen Jahren. Wie Vessaz an der Medienkonferenz jedoch erklärte, hatte der geringe Ertrag keinen Einfluss auf die Qualität des Weins. «Es ist ein sehr fruchtiger und blumiger Wein mit einer frischen Note», sagte der Önologe bei der Degustation des Chasselas. Vier Weine präsentierte das Rebgut des Staats im Vully. Nebst dem Chasselas wurden ein Pinot Noir, ein Freiburger und ein Gamaret vorgestellt.

Öffentliche Degustation: Die Staatsweine können am 18. September von 15 bis 18 Uhr und am 19. September von 9 bis 12 Uhr am Landwirtschaftlichen Institut Grangeneuve degustiert werden.

Grand Prix du Vin Suisse

Nominierung und Goldmedaille für Le Gamaret

Der Freiburger Wein Le Gamaret AOC Vully 2018 wurde am Grand Prix du Vin Suisse mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Am Wein-Wettbewerb traten 3071 verschiedene Weine aus 18 Weinbaugebieten der Schweiz gegeneinander an. Von diesen über 3000 verschiedenen Weinen wurden 30  Prozent ausgezeichnet. 363  Weine erhielten von der Jury eine Goldmedaille und 584 eine Silbermedaille. Le Gamaret 2018 wurde bei der 14. Ausgabe des Grand Prix du Vin Suisse sogar für die Finalrunde nominiert. Ins Finale kommen nur die sechs besten Weine jeder Kategorie. Der Gamaret ist ausserdem der einzige nominierte Wein aus der Region Vully. Anfang September findet im Wallis die Blindverkostung statt. Der endgültige Gewinner des Wein-Wettbewerbs wird Ende Oktober bekannt gegeben.

km

 

«Wir müssen handeln und auf Bio wechseln.»

Christian Vessaz

Önologe des Crû de l’Hôpital

 

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