Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Freiburger Wirtschaft verliert wegen Covid 4315 Franken pro Einwohner

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Dank der Stabilität seines Binnenmarkts ist der Kanton Freiburg etwas weniger betroffen durch die Covid-Krise als die anderen Westschweizer Kantone.» Zu diesem Schluss kommt eine Studie, welche die Westschweizer Kantonalbanken beim Institut Crea der Universität Lausanne in Auftrag gegeben haben. Die Studie sollte den Einfluss der Pandemie auf das Bruttoinlandprodukt (BIP) der Westschweizer Kantone in den Jahren 2020 und 2021 untersuchen.

Gesamtschweizerisch dürfte das BIP im Corona-Jahr um etwa 6,2 Prozent sinken, nächstes Jahr dafür wieder um 4,9 Prozent wachsen. Die Studie erwartet in der Westschweiz einen etwas geringeren Ausschlag.

Innerhalb der Westschweizer Kantone sind aber markante Unterschiede festzustellen. Neuenburg und der Jura sind gemäss der Studie wegen ihres starken Anteils an Industrie stärker durch die Corona-Krise betroffen. In Genf macht sich der Uhrenexport, aber auch der Handel mit Rohstoffen negativ bemerkbar. In Freiburg, im Wallis und in der Waadt wird der wirtschaftliche Rückgang hingegen durch die diversifizierte Wirtschaft gedämpft.

Sekundär-Sektor gut vertreten

Berücksichtigt werden bei diesen Vergleichen die Anteile der verschiedenen Branchen und deren Widerstandsfähigkeit gegen die Covid-Auswirkungen. In Freiburg sei der Sekundär-Sektor stärker als im Durchschnitt vertreten. Die Lebensmittelindustrie macht 6,9 Prozent und der Bausektor 8 Prozent aus; beide kommen relativ gut durch die Krise.

So rechnet das Institut Crea für den Kanton Freiburg vor Anpassungen dieses Jahr mit einem Rückgang des BIP von 5,5 Prozent, nächstes Jahr hingegen mit einer Steigerung von 4,3 Prozent. Die anderthalb Monate mit einem teilweisen Lockdown, steigende Kosten für Sicherheitsmassnahmen zur Eindämmung der Infektionen, die Reiseeinschränkungen und die globale Konjunktur führen zu Kosten, die sich auf das BIP niederschlagen.

Freiburg: Ein Drittel von Genf

Geht man vom BIP pro Einwohner aus, so resultiert gemäss Crea bis Ende 2021 im Vergleich zu den Prognosen von Ende 2019 ein Nettoverlust. Dieser ist von Kanton zu Kanton sehr unterschiedlich. Schweizweit wird er auf 9947 Franken pro Einwohner geschätzt, für die Westschweiz auf 8664 Franken. In Genf beträgt die erwartete Einbusse 13 427 Franken pro Einwohner, in Freiburg 4315 Franken. Damit steht Freiburg punkto Kosten pro Einwohner in der Romandie am besten da. Allerdings ist das Freiburger BIP mit 59 754 Franken pro Einwohner nur knapp halb so gross ist wie jenes von Genf.

Das Institut weist darauf hin, dass Prognosen für 2021 aufgrund der unsicheren Entwicklung der Pandemie mit grosser Vorsicht zu bewerten sind.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema