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Freizeitpark für Broye

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Freizeitpark für Broye

«Milavy Park» in Domdidier geplant

In Domdidier soll in etwa fünf Jahren ein riesiger Vergnügungspark entstehen. Das Projekt soll um die 150 Millionen Franken kosten. Hinter dem Vorhaben steckt eine Berner Immobilienfirma.

Die Projekte für neue Freizeitangebote in der Broyeregion häufen sich. Nun ist auch die Rede von einem Erlebnispark. Als Standort «auserwählt» wurde Domdidier. Vorgesehen ist eine Anlage im Stil des «Europa Park». Allerdings soll der «Milavy Park» viel lehrreicher sein.

Es geht um eine
beträchtliche Geldsumme

«Momentan gibt es nichts Konkretes», blockt Syndic Michel Chardonnens ab. Er will nicht die gleichen Fehler begehen wie andere vor ihm. «Wenn das Geld da ist, sehen wir weiter.»

Es geht um einen Betrag von gegen die 100 Millionen Euro – also etwa 150 Millionen Franken. Diese hübsche Summe gedenkt Serge Rubitschung, Direktor der Firma Rubit’s AG, aufzutreiben, um in Domdidier einen Vergnüngungspark eröffnen zu können.

Sämtliche Nachbarländer
im Einzugsgebiet

Der «Milavy Park» würde eine Fläche von etwa 500 000 Quadratmetern abdecken. Das Einzugsgebiet für Besucher würde sich bis nach Italien, Frankreich, Süddeutschland und sogar Österreich ausdehnen.

Rubitschung steht seit zwei Jahren in Kontakt mit der Gemeinde Domdidier. Ausserdem verhandelt er zurzeit mit einer Schweizer Gruppe, die spezialisiert ist auf die Realisierung von Freizeitparks. Auch für die Finanzierung seien Gespräche im Gange. «Es hat private Investoren, die Interesse zeigen. Aber für ein Engagement ist es noch zu früh», gibt der Initiant zu.

Zuerst muss das Gelände
umgezont werden

Das Unternehmen Rubit’s AG kommt aus Meienberg BE, hat aber seinen Sitz im Kanton Zug. Die Maklerfirma ist spezialisiert auf das Vermitteln von Luxuswohnungen.

Das Projekt ist momentan noch im Entwicklungsstadium – und noch scheint ein langer Weg bevorzustehen. Das vorgesehene Gebiet befindet sich in der Landwirtschaftszone, das Gelände müsste also umgezont werden. «Wenn es keine Einwände gibt, können wir im Jahr 2008 eröffnen», ist Rubitschung zuversichtlich. Er hat mit den rund 15 Landbesitzern einen Vorkaufsvertrag ausgehandelt. Somit dürfen diese ihr Land in den nächsten fünf Jahren an niemand anderen verkaufen.

Domdidier als grosser Nutzniesser

Die Gemeinde Domdidier besitzt 96 000 Quadratmeter Land in der betroffenen Zone. Diese drei Landwirtschaftsparzellen würden für ungefähr 25 Franken pro Quadratmeter an die Rubit’s AG verkauft – also für insgesamt etwa 2,38 Millionen. Die Gemeinde hatte das Gelände 1983 zusammen mit einem Kontingent von 100 000 Kilo Milch für 660 000 Franken erworben.

«Selbstverständlich stehen wir dem Projekt sehr wohlwollend gegenüber», sagt Michel Chardonnens. «Wenn es realisiert wird, wäre das für die Gemeinde etwas Unglaubliches.»

Gemeindeverband und Wirtschaftsförderung vorsichtig optimistisch

Der Gemeindeverband der Broye teilt diesen Enthusiasmus. «Wenn die Promotoren uns kontaktieren, wird ein Komitee zur Wirtschaftsförderung das Projekt analysieren und über eine allfällige finanzielle Unterstützung entscheiden», erklärt Verbandsmitglied Patrick Wagner. Er habe bisher nur einen informellen Kontakt mit Rubitschung gehabt.

Auch die Freiburgische Wirtschaftsförderung ist über die Existenz des Dossiers informiert. Das sei aber schon alles, gibt Direktor Thierry Mauron bekannt. «Normalerweise mischen wir uns nicht in solche Projekte ein, wenn es um derart hohe Beträge geht.»
Am 28. April wird der Generalrat von Domdidier über das Vorhaben unterrichtet. «Wir hoffen, dass der Rat für die Vorkaufsverträge grünes Licht gibt», sagt Serge Rubitschung. Ein erster Schritt ist also gemacht.
La Liberté/hi

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