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Frischer Schwung fürs Vereinsleben

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Frischer Schwung fürs Vereinsleben

Neues Ofenhaus und neue Bootsrampe in Bas-Vully (Unterwistenlach)

Die Gemeinde Unterwistenlach tut etwas für das Vereinsleben. Den backbegeisterten Frauen stellt sie ein Ofenhaus und den Wassersportlern eine Bootsrampe und ein Depot zur Verfügung.

Von PATRICK HIRSCHI

Der Handarbeitsverein «Société de couture» in Bas-Vully (Unterwistenlach) beschränkt sich bei seinen Tätigkeiten schon lange nicht mehr nur auf Nähen und Stricken, sondern trifft sich regelmässig, um gemeinsam die Spezialität der Region, den Vully-Kuchen, zu backen (siehe Kasten).

Bis vor kurzem benutzten die Frauen dieses Vereins den grossen Backofen der Gefängnisanstalt in Bellechasse. «Das wurde mit der Zeit immer komplizierter und heikler», erklärt der Unterwistenlacher Gemeinderat Gaston Rotzetter gegenüber den FN. Nicht nur musste sämtliches Material nach Bellechasse und zurück transportiert werden, auch Sicherheitsfragen drängten sich immer mehr auf.

Neuer Unterstand
für Wassersportgeräte

Im Herbst 2002 bewilligten die Einwohner von Bas-Vully einen Kredit, um das zentral gelegene ehemalige Schlachthaus hinter der Turnhalle in Nant in ein Ofenhaus umzubauen. Zum Schlachten wurde das Gebäude bereits seit vier oder fünf Jahren nicht mehr benutzt. Es diente dem Wassersportverein «Oxygène» als Unterstand für Surfbretter und Ähnliches.

Vor kurzem wurde der Umbau beendet. Jetzt steht in der Mitte des kleinen, einstöckigen Hauses ein mobiler elektrischer Backofen. Rund vier bis fünf Mal pro Jahr treffen sich die Vereinsfrauen nun, um Vully-Kuchen zu backen und in einem angrenzenden Raum zu verkaufen. «In der übrigen Zeit wird der Raum an Vereine und Private vermietet», sagt Rotzetter. Nebst dem grossen Ofen steht eine komplette Kücheneinrichtung mit Kühlschrank, Herd und normalem Backofen zur Vefügung.
Ursprünglich war vorgesehen, dass im neuen Ofenhaus auch weiterhin Wassersportgeräte untergebracht werden. Doch nun wurde in unmittelbarer Nähe der Seepromenade ein neues Holzgebäude erstellt. Dort können die Mitglieder von «Oxygène» nun ihre Surfbretter verstauen, zudem steht ihnen ein Vorplatz für die Segelboote zur Verfügung.

Beton löst Holz ab

Ebenfalls neu ist die Betonrampe, über die kleine Boote ein- und ausgewassert werden können. «Bis jetzt gab es nur am Strand von Sugiez eine öffentliche Rampe, und die steht auf sandigem Untergrund», sagt Gaston Rotzetter. In Nant stand lediglich eine Holzrampe, die sehr steil ins Wasser abfiel.

Die Distanz vom neuen Unterstand zur neuen Rampe beträgt etwa 30 Meter. Zuvor mussten die Mitglieder des Wassersportvereins viel weitere Strecken zurücklegen, um mit ihren Surfbrettern oder Segelbooten in See stechen zu können.

Vorerst soll die Rampe während einem Jahr gratis zur Verfügung stehen. «Dann machen wir eine Zwischenbilanz und prüfen, ob wir für die Benutzung etwas verlangen wollen», erklärt Rotzetter.

Gemäss ihm belaufen sich die Kosten für die beiden Gebäude auf rund 280 000 Franken. Die Rampe kostete etwa 40 000.

Am Samstag, 19. Juni, wird die Anlage der Bevölkerung vorgestellt. Von 10 bis 12 Uhr wird Vully-Kuchen frisch vom neuen Ofen zur Degustation angeboten. Ebenfalls vor Ort ist die Feuerwehr, die ihre Fahrzeuge und Einsatzgeräte vorstellt.
Im Schatten des «Nidlechueche»

Der «Nidlechueche» aus Murten ist weitherum ein Begriff. Etwas weniger bekannt, aber nicht minder schmackhaft ist der Vully-Kuchen, der am gegenüberliegenden Ufer des Murtensees hergestellt wird und bei dem ebenfalls Rahm die Grundzutat ist. Neben einer süssen Variante mit viel Zucker gibt es auch eine salzige Version mit Speck.

Diese beiden Variationen des «Gâteau Vully» haben in der Region Wistenlach eine lange Tradition. Bei unzähligen Gelegenheiten wird Vully-Kuchen aufgetischt; sei es am Winzerfest oder am Slow-up. hi

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