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Frisches Zugpferd

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Neuer Direktor des Gewerbeverbandes

Die zweieinhalb Monate lang dauernde Führungslosigkeit des Freiburgischen Gewerbeverbandes ist zu Ende: Nachdem Armin Haymoz sein Mandat nach verschiedenen Unstimmigkeiten mit seinen Vorgesetzten Mitte Februar dieses Jahres «in gegenseitigem Einvernehmen» niedergelegt hatte, wird der Verband künftig durch ein Direktorium, bestehend aus dem frischgebackenen Direktor Jean-Pierre Siggen und seinem Stellvertreter Jean-Jacques Marti geführt. Dies gab Gaston Mauron, Verwaltungsratspräsident des rund 7500 Mitglieder starken Verbandes, gestern bekannt.

Die Frage nach den Verantwortlichkeiten und der Aufgabenteilung der beiden soll bis zur Delegiertenversammlung des Arbeitgeberverbandes am 19. Juni beantwortet werden.

Joseph Deiss ausgespannt

Mit dem von einer auswärtigen Headhunter-Firma evaluierten Jean-Pierre Siggen hat sich der Freiburgische Arbeitgeberverband laut Mauron einen wirtschaftlichen Hochkaräter geangelt: Der 38-jährige, dreifache Familienvater studierte an der Universität Lausanne Recht und Wirtschaft und schloss in beiden Richtungen erfolgreich ab. Nach seinem Studium wirkte er als Sekretär beim Schweizerischen Gewerbeverband, dem er zwischen 1995 und 1997 auch als Vize-Direktor mitvorstand. Bis zu seinem Amtsantritt in Freiburg arbeitet er weiterhin als persönlicher Berater von Bundesrat Joseph Deiss im eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten.

Siggen ist Walliser, wohnt mit seiner Frau Paulette Siggen-Buchmann – einer waschechten Freiburgerin – seit acht Jahren in Freiburg. Er wird in den nächsten Wochen und Monaten – wie er gestern selber einräumte – wohl oder übel einen Grossteil seiner Freizeit fürs Studium der (sensler)deutschen Sprache aufwenden (müssen).
Nach seinen konkreten Plänen und Zielen befragt, mochte sich Siggen gestern noch nicht gross äussern. Immerhin liess er durchblicken, dass er «grossen Wert»darauf legen werde, konstruktiv mit dem Sensler Gewerbeverband zusammenzuarbeiten. Verwaltungsratspräsident Gaston Mauron fügte in diesem Zusammenhang an, «diverse Doppelspurigkeiten» im Freiburger Wirtschaftsbereich innert nützlicher Frist ausmerzen zu wollen, ohne aber gleich von irgendwelchen (Zwangs-)Fusionen zu sprechen.

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