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«Früher wollte ich Profifussballer werden»

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«Früherwollte ich Profifussballer werden, doch die Musik begann sich immer stärker durchzusetzen, bis sie den Fussball ganz verdrängte», sagt Jazzpianist Florian Favre aus Montagny-les-Monts, einem 250-Seelen-Ort zwischen Freiburg und Estavayer-le-Lac. Nun steht er kurz vor dem Masterabschluss in Komposition an der Swiss Jazz School in Bern. Diesen Sommer hat der Musiker an den Competitions am Montreux Jazz Festival teilgenommen und mit seinem Trio an der Jazz-Parade in Freiburg gespielt. Ebenfalls stand er schon mit Stephan Eicher und Kutti MC auf der Bühne.

«Schön, etwas zu teilen»

«Ich möchte immer besser spielen können und meine technischen Fähigkeiten steigern», sagt der 26-jährige Gewinner des 3. InternationalenJazzhaus Piano-Wettbewerbsvon Freiburg im Breisgau. Laut der Badischen Zeitung überzeugte er mit «ausserordentlicher Kreativität, ideenreichem Spiel und guter Interaktion mit der Band». Wenn er mit seiner Leistung nicht zufrieden sei, frustriere ihn dies manchmal ein wenig. Was Favre am meisten am Musikmachen schätze, sei der Kontakt zum Publikum und zu den Mitmusikern. «Es bedeutet, etwas zu teilen. Das ist sehr schön.» Die grösste Herausforderung an seinem Beruf seien die Disziplin und die Koordination rund um die Auftritte. «Trotzdem Zeit zum Üben zu finden, ist manchmal schwierig», sagt er.

Kein Klettern und Boxen

Zum Spielen braucht Favre auch viel Kondition. Manchmal beanspruche das Spielen den ganzen Körper; Verletzungen hätten grosse Konsequenzen. «Klettern und Boxen sollte ich nicht unbedingt», sagt der Pianist schmunzelnd. Sonst könne er eigentlich alles machen, nur sollte er dabei etwas vorsichtiger sein. Je nachdem, wie schwer die Verletzung wäre, müsste der Musiker Konzerte absagen und einen Lohnausfall in Kauf nehmen. Und der Preis könnte noch höhersein: Im schlimmsten Fallhiesse es für ihn, seine Leidenschaft aufzugeben.

Schon zwei Mal hatte sich Favre beim Fussballspielen und Snowboarden den Arm gebrochen und einmal die Bänder gerissen. «Zum Glück standen zu diesem Zeitpunkt keine Konzerte auf meinem Terminplan», sagt der Jazzpianist, und fügt an: «Ich dachte positiv und habe mit meiner linken Hand geübt.» Die Verletzungen seien schnell verheilt. «Klavierspielen ist auch eine gute Physiotherapie», sagt der Musiker lachend.

In einerSommerseriestellen die FN Menschen vor, deren Hände für ihren Beruf wichtig sind.

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