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Führungswechsel bei Seebezirkler SVP

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Der Saal im Restaurant Jäger in Jeuss war voll, als am Donnerstagabend die SVP-Bezirkspartei See ihre Mitgliederversammlung abhielt. Die Anwesenden erlebten die letzte Sitzung mit, die Daniel Schär in seiner Funktion als Präsident der SVP See abhielt. Schär hatte die Partei 15 Jahre lang durch vor allem Höhen und einige Tiefen geführt, wie Grossrat Ueli Johner anlässlich von Schärs Verabschiedung festhielt. Kein anderer Präsident stand der Bezirkspartei so lange vor wie er. «Das waren hocherfüllte Jahre mit vielen Verpflichtungen. Die Zeit ist schon länger reif für einen Wandel, und nun ist es Zeit aufzuhören», sagte Schär. Seit einigen Jahren habe er nach einer Person gesucht, der er das Amt übergeben könne.

Dann, nachdem sich die Situation nach den Wahlen und der Fusion in der Gemeinde Courtepin geklärt hatte, stand es fest: Mirjam Biçer-Stolz, Vizepräsidentin der Bezirkspartei und zugleich auch der Gemeinde Courtepin, würde Schärs Nachfolgerin. Biçer wohnt seit zehn Jahren in Courtaman, sitzt seit sechs Jahren im Gemeinderat und wurde auch in die Exekutive der Fusionsgemeinde gewählt. Die Mitglieder der SVP See wählten Biçer mit Applaus in ihr Amt. Bezugnehmend auf das intensive Engagement des scheidenden Präsidenten sagte Biçer in ihrer Antrittsrede: «Der neue Vorstand wird sich alle Mühe geben, Dein Kind zu hegen und zu pflegen.» Sie versprach, den bisherigen politischen Kurs der Partei weiterzuführen.

Wieder eine Frau an der Spitze

Schär merkte nach Biçers Wahl mit Augenzwinkern an, dass die SVP See nicht nur die erfolgreichste Bezirkspartei im Kanton sei, sondern auch jene mit der effektivsten Frauenförderung. Nicht nur, dass mit Elisabeth Leu vor ihm eine Frau der Partei vorstand und mit Biçer eine andere ihr vorstehen werde: «In den letzten sechs Wahlen, also seit fast 25 Jahren, ist die SVP See an den Nationalratswahlen immer mit Frauen angetreten.» Je zweimal hob die Partei Leu, Katharina Thalmann und Gilberte Schär auf ihre Liste. Auch seien die Frauen stark in den Ortssektionen und in der Gemeindepolitik vertreten.

«Vor einem ruhigen Jahr»

Vor der Amtsübergabe hielt Schär ausführlich Rückschau auf das Parteijahr 2016/2017. Es sei ein herausforderndes Jahr gewesen, sagte er. Die Partei holte sich an den kantonalen Wahlen vom Herbst wieder vier Sitze für den Grossen Rat und legte beim Stimmenanteil massiv zu. «Wir sind bei Weitem die stärkste Partei im Seebezirk, und wir müssen es bleiben.» Ihre Bodenständigkeit sei die Stärke der Partei, so Schär. Die Staatsratswahlen seien für die SVP weniger erfolgreich verlaufen, ihr Kandidat Stéphane Peiry sei gescheitert. Nun folge nach vielen ereignisreichen Jahren ein ruhiges Jahr, «aber nach der Wahl ist vor der Wahl». Die Partei müsse auf ihrem Kurs bleiben.

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