Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Fünf Jahre früher als geplant

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Hannes währer

«Ein Computertomograf ist kein Luxus, sondern ein Standardgerät, das benötigt wird, um die medizinische Grundversorgung auf dem heutigen Niveau zu gewährleisten», sagt Stefan Goetz, Chefarzt für Geriatrie/Rehabilitation im HFR Meyriez-Murten.

Erst in fünf Jahren geplant

Geplant war die Anschaffung eines Computertomografen (CT) für Meyriez-Murten bereits seit der Neuformulierung der Leistungsaufträge für die Freiburger Spitäler im Herbst 2008. Aber wäre da nicht die grosszügige Spende des Freiburger Industriellen Adolphe Merkle von 700 000 Franken, hätte das Spital Meyriez-Murten weitere fünf Jahre auf einen Computertomografen warten müssen.

Dies, obwohl «mehrere Leistungsaufträge des HFR Meyriez-Murten wie Permanence, Akutmedizin oder Neurorehabilitation einer radiologischen Grundinfrastruktur bedürfen, die es ermöglicht, 90 Prozent der häufigsten Erkrankungen zu behandeln, welche die Aufträge der Spitalplanung umfassen», wie es in einer Pressemitteilung des Freiburger Spitals (HFR) heisst.

Therapiezeit verloren

Und wie hat man die Situation ohne dieses Spezialgerät bewältigt? Zwar verfügt das HFR zurzeit über herkömmliche Röntgen-, Ultraschall- und Mammografiegeräte. «Bisher mussten Patienten für radiologische Untersuchungen aber jeweils mit der Ambulanz nach Freiburg oder Bern verlegt werden», führt Stefan Goetz aus.

Der Nachteil daran sei, beispielsweise im Bereich Neurorehabilitation, dass damit wichtige Therapiezeit verloren gehe. Zudem sei die fachärztliche Beurteilung oft nicht am selben Ort möglich gewesen, wo die Untersuchung mit dem Computertomografen durchgeführt worden sei, was wiederum zusätzlichen Aufwand geschaffen habe, erklärt der Chefarzt.

Standard-Ausrüstung

Adolphe Merkle verschafft dem Spital Meyriez-Murten also keineswegs eine Luxuskomponente. Er ermöglicht mit seiner Spende aber, dass man sich im Seebezirk bezüglich medizinischer Ausrüstung auf der Höhe der Zeit befindet. Das bestätigt auch der Direktor des HFR, Hubert Schaller: «Unser Budget ist stark limitiert. Deshalb müssen wir die Priorität auf den Ersatz der notwendigen Apparate legen, bevor wir überhaupt an Neuanschaffungen denken können.» Das HFR verfüge insgesamt über Apparaturen im Wert von etwa 100 Millionen Franken. Bei einer Betriebszeit von fünf Jahren seien pro Jahr alleine 20 Millionen notwen-dig, um das bestehende Arsenal zu erhalten. «Zudem ist der Kanton sehr zurückhaltend bei den Mitteln für das HFR», so Schaller.

Neuste Generation

Dank Merkle, der, wie Schaller sagt, «vor allem seinem Heimatbezirk etwas Gutes tun wollte», kommen Patienten bereits ab Januar 2010 in den Genuss des neuen Computertomografen. Dabei handelt es sich um «ein Gerät der neusten Generation, das dank seiner ausgeklügelten Technik eine beträchtliche Erweiterung und Verfeinerung der diagnostischen Möglichkeiten gewährleisten wird», so die Medienmitteilung des HFR. «Damit können wir wichtige Fragen schneller beantworten als zuvor und sofort die entsprechenden Weichen für die Behandlung stellen», erklärt Stefan Goetz.

Mehr zum Thema