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Für ein Freizeitzentrum Schwarzsee

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Autor: ARthur Zurkinden

Flamatt Als zum Teil durchzogen bezeichnete Präsident Olivier Flechtner die Bilanz der SP Sense im Wahljahr 2011 an der Mitgliederversammlung vom Donnerstag in Flamatt. Durchzogen deshalb, weil die SP Sense nur noch zwei statt drei Vertreter in den Grossen Rat entsenden kann. Mit der Suche nach neuen Mitgliedern soll dies bei den nächsten Wahlen korrigiert werden. Mit der Gründung der JUSO Sense konnte ein erster Schritt in der Nachwuchsförderung getan werden. Laut Flechtner fehlen aber vor allem auch Mitglieder im Alter zwischen 30 und 50.

Sportzentrum und Buslinie

Ein Thema, mit welchem sich die SP profilieren will, ist die Schaffung eines Sport- und Freizeitzentrums Schwarzsee. Laut Justizdirektor Erwin Jutzet wird sich die Armee dort zurückziehen. «Und auch die Belgier haben ihren Vertrag gekündigt», sagte er. Wie gut dieses Lager jedoch genutzt werden konnte, schilderte alt Grossrat Christian Marbach anhand eines Beispiels eines Schullagers.

Die SP Düdingen ihrerseits will die Aufmerksamkeit mit der Forderung einer TPF-Buslinie zwischen Düdingen, St. Wolfgang und Freiburg mit einem Halbstundentakt auf sich lenken (FN vom 15. Mai). So hätten die Düdinger in Abwechslung mit der S-Bahn alle Viertelstunden eine Gelegenheit, nach Freiburg zu gelangen. «Der Bus ist auch als Ortsbus zu verstehen», sagte Patrick Schneuwly. Zumal die Realisierung der Umfahrungsstrasse infrage gestellt werde.

Zu wenig Tagesheimplätze

Grossrätin Ursula Krattinger-Jutzet kam in ihrem Bericht über die Tätigkeit im Kantonsparlament auf das Projekt «Senioren Plus» zu sprechen. «Das Projekt ist recht visionär», sagte sie und erklärte, sie hoffe, dass bei der Umsetzung die nötigen finanziellen Mittel auch gesprochen werden. «Wir haben vor allem im Oberland zu wenig Tagesheimplätze.» Vom Kanton schlecht gefördert werde das betreute Wohnen im Alter. Und gänzlich fehle ein Heim für jugendliche Pflegebedürftige. Sie stellte auch fest, dass sich die Krankenkassen mit den neuen Pflegestufen finanziell weniger engagieren, was die Pflegeheime zwinge, Personal abzubauen, womit weniger Zeit für die Betreuung bleibe.

Laut Staatsrat Erwin Jutzet ist im Kanton zu wenig Platz für Menschen, die nach einer Gefängnisstrafe nicht in die Freiheit entlassen werden können. Er möchte deshalb in Bellechasse ein Haus für die medizinische Versorgung bauen. Als Chaos bezeichnete er die Absichten, die Aufgaben zwischen Kanton und Gemeinden neu zu verteilen. Diesbezüglich liess er durchblicken, dass der Staatsrat eher gegen eine Kantonalisierung der Schulen ist. «Die Gemeinden sollen weiterhin mitreden können.»

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