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«Für ein richtiges Lagererlebnis»

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«Fast alle Sommerlager in den 14 Jublas des Kantons Freiburg werden stattfinden», sagt Olivier Berger, Arbeitsstellenleiter Jungwacht Blauring des Kantons Freiburg. Das Schutzkonzept wurde bereits vor zwei Woche festgelegt und den Leitern sowie den Eltern weitergeleitet. Auch die Pfadi Düdingen und der Jugendverein Solala-Murten halten an ihren traditionellen Ferienlagern fest.

Zur Freude der Kinder. «Für die Kinder ist das Sommerlager das Highlight des Jahres», sagt Gil Rudaz, Abteilungsleiter der Pfadi Düdingen. Dem schliesst sich Olivier Berger an. Aber auch die Eltern seien froh, dass die Lager stattfinden können und die Kinder in den Sommerferien eine Beschäftigung haben. «Bei uns ist das Interesse am Sommerlager sogar gestiegen. Viele Eltern wollen ihre Kinder noch nachträglich anmelden, weil ihre geplanten Sommerferien ins Wasser gefallen sind», sagt Pascal Meier, Hauptleiter des Sommerlagers Solala-Murten.

Alternativen geplant

Es war für die Vereine aufgrund der langen Unsicherheit nicht einfach, zu planen. Die einzelnen Jublas im Kanton Freiburg hatten bereits Alternativen vorgesehen: «Einige wollten die Gruppen aufteilen und die Lager in kleineren Gruppen durchführen. Andere wiederum haben sich überlegt, eine Art Ferienpass für die ­Kinder zu veranstalten», sagt Olivier Berger. Bei der Pfadfindern aus Düdingen gab es keinen Plan B. «Wir haben uns schon Gedanken gemacht, was wir machen würden, sollte das Lager abgesagt werden», sagt Rudaz. Der Solala-Vorstand habe bis zum Schluss immer gehofft, dass es irgendwie klappen werde, und stets eine positive Einstellung gehabt. «Wir wollen ein richtiges Lagererlebnis bieten, das von Emotionen lebt», so Meier.

Einschränkungen

«Die grösste Herausforderung wird sehr wahrscheinlich sein, die Hygienevorschriften mit den Kindern korrekt umzusetzen», so Berger. So müssten die Kinder regelmässig Hände waschen, Körper­kontakt wo möglich vermeiden und jeweils eigene Becher und eigenes Besteck haben. Den Kindern wird empfohlen, individuell ins Lager anzureisen, und die Abstandsregeln sollen zwischen den Erwachsenen stets eingehalten werden. Der Besuchstag wurde gestrichen, und Aktivitäten mit viel Körperkontakt wurden durch andere ersetzt. «Die anderen Punkte im Schutzkonzept sind relativ gut umsetzbar, und für die Kinder ändert sich ansonsten nicht viel», ergänzt Berger.

Auch der Jugendverein Murten musste sein Lagerprogramm den Begebenheiten anpassen. «Wir versuchen, den Kontakt gegen aussen zu vermeiden, und werden keine ­Ausflüge durchführen», sagt Pascal Meier. An den Solala-Traditionen wie der Disco und dem Tag der Kinder wolle man wenn möglich festhalten. «Es soll immer noch ein Sommerlager sein, und wir möchten, dass die Kinder etwas erleben», so Meier.

«Wir müssen nicht allzu grosse Anpassungen an unserem Programm vornehmen», sagt Gil Rudaz. Bei den Sommerlagern der Pfadi Düdingen im Juli werde es jedoch keine Besuchstage mehr geben, und auch Ausflüge in die Stadt seien nicht mehr erlaubt. Auf die traditionelle «Crazy-Challenge», bei der die Kinder den aussergewöhnlichsten Übernachtungsplatz suchen müssen, wird die Pfadi ebenfalls verzichten. «Wir können jedoch immer noch Spiele veranstalten – und auch die Taufen.»

Vorschriften

Musterkonzept für Sommerlager

Rund 80 000 Jugendliche und Kinder besuchen laut der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAVJ) und dem Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ) jedes Jahr ein Sommerlager. Für die meisten Kinder ist es das Highlight ihrer Sommerferien. Ein Lager trage zum Erwerb von sozialen Fähigkeiten bei und entlaste auch die Eltern bei der Kinderbetreuung, so die Verbände.

Für Vereine, die Sommerlager organisieren und zu keinem grösseren Dachverband gehören, haben die Verbände ein Musterschutzkonzept für Sommerlager erarbeitet. Ein wichtiger Punkt ist die Rückverfolgung von Corona-Fällen. Diese werde durch Präsenzlisten garantiert, weil die Abstandsregeln nicht immer eingehalten werden können. Beispielsweise gelten diese bei den Kindern nicht, sondern nur bei den Lagerverantwortlichen. «Erwachsene Personen sollten untereinander und gegenüber Kindern so gut wie möglich Distanz halten», steht im Schutzkonzept. Die Kontaktdaten der Teilnehmenden werden nach Lagerende für zwei Wochen aufbewahrt. So kann die Rückverfolgung aller engen Kontakte bei einem Verdachtsfall sichergestellt werden.

Den Lagerteilnehmenden wird zudem eine individuelle Anreise empfohlen. Sollten sich während des Ferienlagers bei einer Person Krankheitssymptome zeigen, so muss sich diese umgehend in Isolation begeben und eine Hygienemaske tragen. Die Verbände bekräftigen zudem, dass es wichtig ist, die Hygienevorschriften gewissenhaft einzuhalten.

km

 

 

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