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Für einen moderaten Konservatismus

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Zersiedelungsinitiative ist Ausdruck eines Konservatismus, der mir und vielen Menschen in der Schweiz im Grunde sehr sympathisch ist: Es geht darum, unsere Landschaften und Berge zu schützen und das bauliche und natürliche Erbe unserer ländlichen Regionen zu erhalten. Leider verwandelt sich dieser Wille, Bestehendes zu Bewahren, in einen gefährlichen und schädlichen Fundamentalismus – wie immer, wenn eine Initiative von Parteien am äusseren linken oder rechten Rand der politischen Landschaft lanciert wird.

Im vorliegenden Fall führt die Initiative zu einem Verbot, über die geeigneten Formen der Raumplanung nachzudenken. Sie bringt ein Verbot, die Entwicklungsbedürfnisse der Landregionen demokratisch zu diskutieren – sowohl auf Ebene des Bundes, als auch in den Kantonen und Gemeinden. Und sie führt zu einem Verbot, das Leben und Arbeiten in unseren Städten und Landgebieten aktiv zu gestalten. Der Vorschlag der Jungen Grünen ist ein schönes Beispiel dafür, in welche Sackgassen ein blinder Konservatismus führen kann.

Die Christlich-demokratische Volkspartei stellt sich dezidiert gegen solche Abenteuer, die unsere Denkfreiheit einschränken und den politischen Handlungsspielraum auf null reduzieren. Sie steht ein für eine Politik, die die bestehenden Herausforderungen mit konstruktiven und vernünftigen Lösungen meistern will. Die Zurückhaltung ist eine Kardinaltugend, sowohl in der Raumplanungspolitik wie auch bei Gebrauch der demokratischen Instrumente. Blockieren wir nicht die nachhaltige Entwicklung unserer Regionen. Geben wir nicht die Freiheit auf, über die Zukunft unserer Gesellschaft nachzudenken.

«Der Vorschlag der Jungen Grünen ist ein schönes Beispiel dafür, in welche Sackgassen ein blinder Konservatismus führen kann.»

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