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Fürs Schwimmbad ist der Kanton gefordert

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Der Kanton solle sich stärker für ein 50-Meter-Schwimmbecken in Freiburg engagieren und eine leitende Position im Projekt einnehmen. Das forderte die Mehrheit der Teilnehmer an einer von der Vereinigung Fribourg d’Azur et d’Argent organisierten Debatte am Donnerstagabend im Equilibre. Grund für die Diskussion ist die Initiative, welche der Verein Pro Piscine im Mai einreichen wird; die Unterschriftensammlung läuft seit Februar. Die Initiative will den Kanton per Gesetz verpflichten, ein Hallenbad im Raum Grossfreiburg finanziell zu unterstützen (die FN berichteten).

Ganze Region gefordert

«Der Kanton soll uns ernst nehmen und endlich finanzielle Mittel sprechen», sagte Marc-Antoine Gamba, Vize-Präsident des Initiativkomitees und CVP-Grossrat. Ähnlicher Meinung war Stadt-Syndic Pierre-Alain Clément: «Es gibt ein konkretes Projekt im St. Leonhard, wir warten auf die Antwort des Kantons, wie dessen Finanzierung aufgeteilt werden könnte.» Pascal Kuenlin, Promotor des Projektes im St. Leonhard, begrüsst die Volksinitiative. «Sie regt eine Diskussion an. Es ist aber klar, dass der Kanton nicht alleine verantwortlich ist. Für ein neues Schwimmbad braucht es die Unterstützung der Gemeinden, ja der ganzen Region.»

Pierre-Emmanuel Carrel, Gemeinderat in Villars-sur-Glâne, sprach sich zwar auch für eine aktive Rolle des Kantons aus, machte aber gleichzei- tig deutlich: «Die Initiative wird nicht viel ändern, denn die Gemeinden werden das Schwimmbad zu einem grossen Teil finanzieren müssen.»

Globale Sicht

Als Vertreter des Kantons nahm Benoît Gisler, Leiter des kantonalen Sportamtes, an der Debatte teil. Er betonte, dass der Kanton einer Finanzierung zu 25 Prozent zugesagt habe. «Wir müssen aber global denken und beispielsweise allen Schulen den Zugang zu einem Schwimmbad ermöglichen.» Er machte deutlich, dass er das vom Verein geforderte Wassersportzentrum überdimensioniert findet. «Ein 50-Meter-Becken in Freiburg ist in Ordnung, aber kleinere Becken braucht es auch an anderen Standorten», sagte er.

Pro Piscine fordert ein Zentrum mit insgesamt fünf Becken, inklusive einem 50-Meter-Becken und einem Sprungbecken.

St. Leonhard guter Standort

Für das Quartier St. Leonhard als Standort sprach sich die Mehrheit der Teilnehmer aus. «Wir können Synergien nutzen. In der Eishalle wird zum Beispiel Abwärme produziert, die wir für das Schwimmbad nutzen könnten», hielt Clément fest. Auch sei das St. Leonhard gut mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar. mir

Initiative: Das Ziel sind 8000 Unterschriften

D er Verein Pro Piscine hat bereits 7000 Unterschriften für seine Initiative gesammelt. Dies sagte CVP-Grossrat und Mitglied von Pro Piscine André Schoenenweid nach der Debatte vom Donnerstag. Die Unterschriften sind von den Gemeinden noch nicht beglaubigt. Im Februar, zu Beginn der Initiative, sei das Sammeln schwierig gewesen, jetzt laufe es gut, sagte Schoenenweid. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, 8000 Unterschriften zu sammeln. Am 2. Mai wird Pro Piscine die Initiative dem Kanton überreichen – dafür sind 6000 Unterschriften notwendig. 2007 hatten 12 000 Personen eine Petition des Vereins für ein Schwimmbad unterschrieben. Diese blieb jedoch wirkungslos. mir

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