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Fusion ist genehmigt

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GFM und TF stellen sich der Konkurrenz

Wie andere Bereiche befindet sich auch das Transportwesen im Strudel der Liberalisierung. Die veränderten gesetzlichen Grundlagen schaffen die Voraussetzungen für eine schrittweise Öffnung des Marktes. Auf diese Veränderungen, die mehr Anpassungsfähigkeit als bisher und Kostensenkungen erfordern, reagieren die GFM und die TF mit der Fusion, nachdem sie schon lange eng zusammengearbeitet haben.

Bessere Leistungen erwartet

Sowohl die parlamentarische Kommission als auch alle Fraktionssprecher sprachen sich für die Fusion aus. Einzig die SVP meldete Vorbehalte an. Im Namen seiner Fraktion verlangte Heinrich Heiter, Gurmels, dass neue Linien öffentlich ausgeschrieben werden und dass die Leistungen nicht nur in der Agglomeration, sondern auch in den Randregionen ausgebaut werden.

Staatsrat Pittet gab bekannt, dass man nicht alles neu ausschreiben könne. Die Konkurrenz solle aber zum Tragen kommen. Deshalb sei beabsichtigt, die eine oder andere Linie auszuschreiben, um so auch die Kosten vergleichen zu können. Angebote müssten sich aber immer auf mehrere Jahre und nicht bloss ein einziges beziehen. Der Bund werde hiezu noch Rahmenbedingungen festlegen.
Der Volkswirtschaftsdirektor nahm auch Stellung zur Arbeitsplatzsicherung, die von mehren Rednern angesprochen wurde. Er hielt fest, dass mit der Fusion keine Arbeitsplätze abgebaut würden. Die in Zukunft erbrachten Leistungen und damit die Zahl der Arbeitsplätze hingen vielmehr vom künftigen Verkehrsgesetz ab, dessen Entwurf vorgelegt wurde. Nach der vorgeschlagenen Regelung würden die Gemeinden in Zukunft beschliessen, wie stark sie sich am öffentlichen Verkehr beteiligen wollen und welche Leistungen somit zu erbringen sind.
Kommissionspräsident Nicolas Bürgisser brachte auch die zweisprachige Beschriftung der Busse zur Sprache. Nicht in den Kram passte einigen Ratsmitgliedern die Tatsache, dass einige Busse schon in den Farben des neuen Unternehmens herumfahren, obwohl dieses formell noch nicht beschlossen ist.

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